SPÖ-Vertreter üben heftige Kritik an neuen Kindergartensteuern

Die Mitglieder des Bezirksparteivorstandes der SPÖ Gmunden sprechen sich klar  gegen die geplanten Belastungen in Form der Kindergartensteuer aus.
  • Die Mitglieder des Bezirksparteivorstandes der SPÖ Gmunden sprechen sich klar gegen die geplanten Belastungen in Form der Kindergartensteuer aus.
  • Foto: SPÖ Gmunden
  • hochgeladen von Philipp Gratzer

SALZKAMMERGUT. „Die Kürzungen der schwarz-blauen Landesregierung im Budget 2018 lassen jegliches soziale Gespür vermissen und treffen natürlich auch unseren Bezirk massiv“, sagt SPÖ-Bezirksvorsitzende Sabine Promberger. Dass die Nachmittagsbetreuung in den Kindergärten künftig nicht mehr gratis ist, ist vor allem für Alleinverdienerinnen und einkommensschwache Familien ein Wahnsinn. „Nach der Kürzung der Wohnbeihilfe ist das die nächste finanzielle Mehrbelastung für Menschen, die ohnehin nicht viel zum Leben haben“, so Promberger. Es ist zu befürchten, dass aufgrund der Kosten künftig weniger Eltern ihre Kinder in den Kindergarten bringen werden, obwohl wissenschaftlich belegt ist, wie wichtig frühkindliche Bildung ist – ganz besonders für Kinder aus sozial benachteiligten Familien. „Wenn weniger Kinder im Kindergarten angemeldet werden, wird das in weiterer Folge aber auch die Kindergärtnerinnen im Bezirk treffen, die mit Einkommensverlusten zu rechnen hätten. Das alles ist erst der Anfang. Ich bin gespannt, welche finanziellen Belastungen als nächstes auf die Menschen zukommen werden“, sagt Sabine Promberger.

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