ATSV Stadl-Paura
5:0-Auswärtsniederlage im Derby gegen WSC Hertha Wels (0:0)

Die beiden Mannschaften begrüßen die Zuschauer.
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  • Die beiden Mannschaften begrüßen die Zuschauer.
  • hochgeladen von Rudolf Knoll

Nach der bitteren, selbstverschuldeten 2:3-Heimniederlage gegen den ATSV Wolfsberg, wartete am Freitag, 16. August 2019, das Derby gegen WSC Hertha Wels. Unser Gegner konnte gegen den SC Kalsdorf einen knappen 1:0-Heimsieg landen und befindet sich derzeit auf Platz acht der Tabelle in der Regionalliga Mitte. Unsere Mannschaft nimmt den letzten Tabellenrang ein. Die Welser werden von unserem Ex-Trainer-Duo Markus Waldl und Christoph Brummayer trainiert. Mit Florian Maier, Lukas Mayer, Indir Duna, David Poljanec, Moritz Lüftner und Miso Danicic sind sechs Ex-Spieler zur Hertha gewechselt.

Obwohl die erste Hälfte gegen den ATSV Wolfsberg Grund zur Hoffnung gab, wird es schwierig werden, in diesem Derby zu punkten. Wir wollten jedoch alles daransetzen, es dem Gegner so schwer wie möglich zu machen und uns gut aus der Affäre zu ziehen. Unser Trainerteam hat in den letzten Trainingseinheiten versucht, unsere Mannschaft bestmöglich auf das Derby vorzubereiten.

Spielleiter Florian Jäger pfiff diese Partie um 19.00 Uhr im Welser Mauthstadion an, an den Linien assistieren Markus Reichholf2 und Manuel Undesser.

Kurzes Resümee: Unsere Burschen fanden überraschend gut ins Match und konnten in Hälfte eins hervorragend mit den Heimischen mithalten. Die Waldl-Elf tat sich gegen unsere junge Mannschaft überaus schwer, hatte zwar mehr Spielanteile, wirkte aber ideenlos. Wir hätten sogar die Möglichkeit gehabt in Führung zu gehen, leider wurde diese Chance nicht genützt. Die Hertharaner kamen in den ersten 45 Minuten zu keiner zwingenden Torchance. Somit ging es torlos in die Halbzeitpause.
Auch in Hälfte zwei spielten unsere Burschen über weite Strecken sehr gut mit den favorisierten Welsern mit. Leider nur bis zur 68. Minute, ab diesem Zeitpunkt brach unsere Mannschaft völlig ein.

Ein verdienter Derbysieg der Heimischen, der auf Grund der guten Leistung unserer Mannschaft bis zur 68. Minute, für mich etwas zu hoch ausgefallen ist.

Unser Trainerteam ließ folgende elf Spieler beginnen:

Armin Sarcevic TW, Roberto Stajev, Claudio Anderson Merville, Kenan Iljazovic, Elvin Kanyerere, Xheme Sufaj, David Xerach Muro Fernandez (K), Amel Beglerovic, Erol Zümrüt, Hasib Seperovic und Enis Kolakovic.

Auf der Ersatzbank nahmen Platz: Stevica Zdravkovic, Tvrtko Kljajic, Miroslav Cirkovic, Robert Ambrosie und Tarik Ramakic.

Unser Trainerteam: Milivoj Vujanovic (Cheftrainer), Dario Dujakovic (Co-Trainer) und Mario Verlende (Tormanntrainer).

Ligaportal berichtet:

WSC Hertha trifft gegen Stadl-Paura im Minutentakt!

In der 4. Runde der Regionalliga Mitte traf der WSC Hertha Wels auf den ATSV Stadl-Paura. Und dabei hatte es lange Zeit den Anschein die Gäste könnten den ersten Zähler verbuchen. Aber weit gefehlt - in den letzten 22. Minuten kam der totale Zusammenbruch. Der Gastgeber traf noch nach Belieben - schlussendlich leuchtete ein 5:0 von der Anzeigetafel. Damit konnte die Hertha ihr Punktekonto auf 7 erhöhen. Wenn es in dieser Tonart weitergeht werden die Messestädter bald ganz weit vorne in der Tabelle zu finden sein. Anders da der Sachverhalt in Stadl-Paura. Mit einem Torverhältnis von 2:12 ist man punktelos am Tabellenende zu finden. So gesehen kann es eigentlich nur besser werden bei den Stadlingern.

Das Spiel verläuft ohne Höhepunkte

Die Formkurve der Hertha Wels war zuletzt deutlich im Steigen begriffen. So war es dem Titelmitfavoriten gelungen, zuhause gegen Kalsdorf erstmalig voll anzuschreiben. Stadl-Paura hingegen läuft dem ersten „Körndl“ noch hinterher. Zuletzt war man gegen ATSV Wolfsberg ganz knapp dran. Aber die Traunviertler verspielten noch eine 2:0 Führung - Endstand: 2:3. Auch diesmal warfen die Stadlinger gegen einen spielstarken Gegner vom Start weg alles Verfügbare in die Waagschale. Was aber auch nötig war, kassierte die Vujanovic-Truppe bislang doch bereits 7 Gegentore. Die Heimischen waren bemüht darum den Abwehrriegel der Gäste zu knacken. Aber die Gäste wussten sich sehr gut zu verkaufen bzw. ließ man bei diesem OÖ-Derby vorerst nicht wirklich viel anbrennen. Den Waldl-Schützlingen fehlte es aber auch am nötigen Ideenreichtum um Stadl-Paura entsprechend in Verlegenheit zu bringen. So kam es auch wenig überraschend, dass es mit dem torlosen Unentschieden in die Halbzeitpause ging.

Jetzt lassen es die Hausherren krachen

Welche Mannschaft löst im zweiten Durchgang die Handbremse, um letztlich doch noch erfolgreich zu sein. Vor allem von der Hertha Wels durfte man im eigenen Stadion wesentlich mehr erwarten. Über die rechte Angriffsseite war es in der ersten Hälfte zwar gelungen zweimal gefährlich vorzustoßen. Aber in letzter Instanz fehlte im Zentrum ein Vollstrecker. Es muss aber auch festgehalten werden, dass sich die Traunviertler in der Abwehr stark verbessert präsentierten bzw. dass es gelang die Schotten dicht zu machen. Je länger die Begegnung dauern sollte, umso greifbarer wurde auch zumindest der erste Zähler für Stadl-Paura. Was auch damit zu tun hatte, dass die Angriffsbemühungen der Heimischen nach wie vor weitestgehend auf Sand gebaut waren. Bis zur 68. Minute, da gelang es WSC Hertha Wels mit 1:0 in Führung zu gehen - Torschütze war der eingewechselte Stevo Rozic. Nur zwei Minuten später legte Sinisa Markovic mit dem 2:0 noch einen drauf. Damit gingen die Gäste-Bemühungen innerhalb von nur zwei Minuten den Bach runter. In der 79. Minute folgte der dritte Treffer. Harun Sulimani, Assistgeber der ersten beiden Tore, traf zum 3:0 in die Maschen. 85. Minute: Valentin Frank, neu im Spiel, wurde am Fünfmeterraum freigespielt: neuer Spielstand: 4:0. Den Schlusspunkt setzte dann Sulimani in der 90. Minute mit seinem verwandelten Strafstoß - Spielendstand: 5:0.

Stimmen zum Spiel:

Gerald Perzy, sportlicher Leiter Hertha Wels:

"Der Gegner ist sehr tief gestanden, aber wir hatten die Geduld, um dann im passenden Moment zuzuschlagen. Mit dem ersten Treffer in der 68. Minute war der Bann gebrochen bzw. offenbarten sich entsprechende Freiräume zum Nachsetzen. Die neu zusammengestellte Mannschaft braucht noch etwas Zeit. Aber langsam gelingt es in die Spur zu finden. Unsere Vorgabe ist es, letztendlich als bestes OÖ-Team dazustehen."


Rudolf Knoll, Presseverantwortlicher Stadl-Paura:

"Derzeit durchleben wir wahrlich keine einfache Zeit. Die junge unerfahrene Truppe hat es einfach noch nicht drauf, 90 Minuten lang ein Spiel durchzuziehen. Wie sonst ist der Einbruch in den letzten 22 Minute zu erklären. Aber die Punktejagd ist noch jung, aufgegeben wird bei uns nur der vielbesagte Brief."

Alle Bilder vom Match können unter folgendem Link angeschaut werden:

https://photos.app.goo.gl/aqsRwAYCe324oPXbA

Besuche auch unsere Homepage unter:

http://www.atsv-stadl-paura.at

(Alle Fotos: Copyright by Rudi Knoll)

Bericht auch auf http://www.salz-tv.at

Vorschau:

Nach der klaren Derbyniederlage gegen WSC Hertha Wels kommt am Samstag, 24. August 2019, mit dem SC Kalsdorf, der nächste starke Gegner in die „Licht & Planung Arena“ nach Stadl-Paura. Die Elf von Trainer Mag. Jörg Schirgi liegt nach zwei Siegen, einem Remis und einer Niederlage auf Platz sechs der Tabelle in der Regionalliga Mitte. Unsere Mannschaft nimmt den letzten Tabellenrang in der Regionalliga Mitte ein. Langsam wird es Zeit, Punkte einzufahren, um nicht endgültig den Anschluss zu verlieren. Unsere junge und unerfahrene Truppe zeigt immer wieder gute Ansätze, es gelingt jedoch nicht, diese über 90 Minuten umzusetzen. Zielvorgabe kann also nur sein, in diesem Heimspiel nicht punktelos zu bleiben. Unser Trainerteam wird wieder bemüht sein, unsere Mannschaft bestmöglich auf dieses Match einzustellen.

Spielleiter Marco Schlacher wird diese Partie um 17.00 Uhr in der „Licht & Planung Arena“ anpfeifen, an den Linien assistieren Stefan Grau und Andreas Stastny.

Autor:

Rudolf Knoll aus Salzkammergut

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