Grüne Erde holt weibliche Verstärkung in die Geschäftsführung

Sabine Thaler

SCHARNSTEIN. Die Logistik-Expertin Sabine Thaler hat mit Anfang des Jahres zentrale Bereiche in der Geschäftsführung übernommen. Mit ihrer Bestellung verstärkt der Öko-Pionier den hohen Frauenanteil auf allen Unternehmensebenen.

Drei Viertel der Beschäftigten von Grüne Erde sind Frauen – ein Umstand, der seit bald 35 Jahren die Unternehmenskultur des oberösterreichischen Öko-Pioniers nachhaltig prägt. Seit Anfang des Jahres verstärkt Sabine Thaler die Geschäftsführung von Grüne Erde: Die 50-jährige gebürtige Kärntnerin übernimmt die zentralen Bereiche Supply Chain, IT, Controlling, Kundenservice und Qualitätsmanagement – alles Felder, in denen sie durch ihre jahrelange Tätigkeit in leitender Position in namhaften Unternehmen wie Billa, REWE und Mediaprint wertvolle Erfahrung sammeln konnte. „Frauen haben von Beginn an unsere Unternehmenskultur geprägt“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Reinhard Kepplinger. „Wir freuen uns, Frau Thaler in unserem Team willkommen zu heißen.“

Thaler ist selbst jahrelange Kundin bei Grüne Erde und schätzt die Ästhetik, die natürlichen Rohstoffe und die hohe Qualität der Produkte. „Langlebiges Handwerk, Ethik und Ökologie sind für Grüne Erde wichtige Werte, sie sind es auch für mich“, erklärt Thaler, warum sie zum Öko-Pionier ins oberösterreichische Almtal gewechselt ist. „Ich freue mich, meine langjährige Erfahrung in der Handelsbranche in einem Unternehmen einzusetzen, das die Menschen mit der Natur verbindet.“

Frauen in der Wirtschaft stärken

Großen Wert legt Thaler auf einen respektvollen Umgang miteinander. „Wir leben in einer Welt, in der die Digitalisierung rasant fortschreitet. Trotzdem finden Geschäftsbeziehungen immer noch zwischen Menschen statt. Umso wichtiger ist es für mich geworden, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen und Prozesse unter dieser Voraussetzung effizienter zu gestalten.“

Zudem will sie Frauen in der Wirtschaft unterstützen und ist aktives Mitglied von zwei Frauennetzwerken, nämlich EWMD (European Women´s Management Development) und Zukunft.Frauen. „Diese Netzwerke sind sowohl beruflich als auch privat eine große Bereicherung“, so Thaler.

Frauenfreundlicher Arbeitgeber

Gerade beim letzten Punkt liegt sie mit Grüne Erde ganz auf einer Linie: Neben zahlreichen Vergünstigungen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (von kostenlosem Kaffee und Bio-Obst über Gemeinschaftsaktivitäten bis hin zu Gewinnbeteiligung) wurde das Unternehmen in der Vergangenheit schon mehrmals als Sieger in der Kategorie familien- und frauenfreundlicher Betrieb ausgezeichnet. Jüngstes Beispiel für dieses Engagement ist, dass Grüne Erde ab sofort die Kosten für die Nachmittagsbetreuung in den oberösterreichischen Kindergärten übernimmt.

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