14.09.2017, 09:03 Uhr

Feier als Dankeschön: Josef Strassmair bedankte sich bei Einsatzkräften

Feuerwehrkommandant Andreas Haslinger (Mitte) freute sich über die Dankeschön-Feier von Josef und Barbara Strassmair
BAD ISCHL. Am 13. September luden Barbara und Josef Strassmair zum "Dankeschön"-Fest. Im Zuge der Suche nach Josef Strassmairs Lebensretter war die Idee entstanden, sich bei allen damals involvierten Einsatzkräften zu bedanken. Schauplatz der Zusammenkunft war das Depot der FF Mitterweißenbach. Mit einem schmackhaften Buffet und – mehr als genug – Getränken kamen die Gäste zusammen. Andreas Haslinger, Kommandant der FF Mitterweißenbach: "Wir sind für diese Wertschätzung unserer Arbeit sehr dankbar. Das ist keinesfalls selbstverständlich, dass ein Geretteter eine Party für uns veranstaltet."

Ergreifende Worte von Josef Strassmair

Eigentlich war auch geplant gewesen, dass Josef Strassmairs Lebensretter – er möchte nach wie vor anonym bleiben – der Feier beiwohnen wird. Dieser musste krankheitsbedingt jedoch kurzfristig absagen. "Ich bin unendlich dankbar, dass ich heute noch lebe", so der Gerettete. "Und dass ist auch allen hier Anwesenden zu verdanken." Ihm und Gattin Barbara war es ein Bedürfnis gewesen, alle Helfer zu treffen. "Man kann sich natürlich etwas wundern, dass das alles so lange nach den Geschehnissen von damals nochmal aufgewärmt wird", so Strassmair, der Ende Mai 2016 aus seinem brennenden Auto gerettet wurde. "Aber wir waren sehr lange auf der Suche nach jenem Mann, der mich damals aus dem Wrack gezogen und vor den Flammen gerettet hat." Erst durch den Aufruf der BezirksRundschau Salzkammergut vom 17. Juli 2017 – via Facebook waren knapp 85.000 User erreicht worden – war die Suche noch einmal in Gang gekommen. Wenige Tage später erhielten die Strassmairs dann tatsächlich eine Mail des Retters, kurz darauf traf man sich in Bad Ischl. "Dafür möchten wir allen Lesern danken, ebenso aber auch Philipp Gratzer von der BezirksRundschau, der uns medial durch diese Zeit begleitet hat." Gemeinsam verbrachte man noch einen gemütlichen Abend, sprach über so manch andere Heldentat der Floriani und knüpfte neue Freundschaften.
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