29.04.2016, 07:00 Uhr

SPÖ Ebensee fordert Abgabe für Zweitwohnsitze

Bürgermeister Markus Siller und sein Team der SPÖ Ebensee wollen dafür sorgen, dass sich Zweitwohnungsbesitzer an der Finanzierung von Gemeindeeinrichtungen in Form einer Abgabe beteiligen. (Foto: SPÖ Ebensee)

EBENSEE. Mit großer Mehrheit beschloss der Ebenseer Gemeinderat bei seiner letzten Sitzung eine von der SPÖ eingebrachte Resolution und fordert das Land Oberösterreich auf, Gemeinden die Einhebung einer Zweitwohnsitzabgabe zu ermöglichen.

Wie das gesamte Salzkammergut wird auch Ebensee immer attraktiver für Ferien- oder Zweitwohnsitze. „Dadurch werden nicht nur die Grundstücks- und Wohnungspreise in die Höhe getrieben, sondern die kommunalen Aufgaben und Einrichtungen müssen zu einem Großteil von der ortsansässigen Bevölkerung finanziert werden“, berichtet Bürgermeister Markus Siller. Durch die Abgabe würden sich auch die Inhaber eines Zweitwohnsitzes entsprechend am Winterdienst, der Erhaltung der Straßen und Wanderwege, der Pflege der Grünflächen und öffentlichen Badeplätzen oder dem Erhalt des Hallenbades beteiligen. Mit der ebenfalls im letzten Gemeinderat beschlossenen Neuplanungsgebietsverordnung für den Langbathsee will die SPÖ Ebensee darüber hinaus dafür sorgen, dass die Naturjuwelen weiterhin der Öffentlichkeit zugänglich sind und die Errichtung von Zweitwohnsitzen erst gar nicht möglich ist.
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