24.11.2016, 13:26 Uhr

Bad Goiserns Rodelfloh will es wieder wissen

Mit vollem Elan trainierte Rodelfloh Tina Unterberger für die bevorstehende Naturbahnrodel-Saison. (Foto: W&K)

Tina Unterberger startet mit großer Vorfreude in die neue Naturbahnrodel-Saison.

BAD GOISERN. Die Vorfreude ist unbändig. Was verständlich ist, denn just in Kühtai, wo am 10. und 11. Dezember auch heuer die Naturbahnrodler in die neue Saison starten, feierte Tina Unterberger 2015 ihren ersten Weltcup-Sieg. Zuletzt wurde in Kühtai auf einer speziell eingerichteten Strecke bereits trainiert. Und Unterberger hat laut eigenem Bekunden „Blut geleckt“: „Es ist total lässig, dass es jetzt wieder los geht. Ich kann den ersten Start kaum erwarten", so der Rodelfloh. Aber auch wohlwissend, dass bei einem Parallel Race alles passieren kann: „Im Vorjahr wär ich fast gegen Michelle Diepold rausgeflogen – und am Ende stand ich ganz oben. Das Rodeln kann ziemlich verrückt sein.“


Ziel: Dracula bei der WM "schnäuzen"

Unterberger hofft auch, dass sie einen Vorteil aus den vom Weltverband verordneten technischen Regeländerungen zieht. „Es war ja zuletzt immer so, dass uns die Italiener auf den Geraden abgehängt haben. Und ich mit meinem geringen Gewicht hab da dann gleich die doppelte Packung kassiert.“ Hoffnungen hegt Unterberger auch hinsichtlich der Weltmeisterschaften im rumänischen Vatra Dornei Anfang Februar. „Da werden wir runterfahren und den Dracula schnäuzen“, ist die Teamkapitänin zuversichtlich. Großer Wunsch: „Das wär natürlich eine Medaille, denn bei Weltmeisterschaften bin ich bisher immer leer ausgegangen. Die Bahn in Rumänien liegt mir aber.“
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