Kontrast zum Job
Schärdinger Bankchef tauscht Büroalltag gegen pure Vespa-Freiheit
- Zuerst noch Bankgeschäfte und Börsennotierungen: Ludwig „Wiggerl“ Gerstorfer an seinem Arbeitsplatz.
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Wenn Ludwig Gerstorfer, Filialleiter der Hypobank in Schärding, den Bankalltag hinter sich lässt, beginnt für ihn das pure Gefühl von Freiheit. Dann geht's mit seiner Vespa quer durchs Land – und auch schon mal zu den italienischen Nachbarn.
SCHÄRDING, SUBEN. „Mit der Vespa unterwegs zu sein, ist etwas ganz Besonderes“, erzählt der 58-jährige Vater von zwei erwachsenen Töchtern. Das entspannte Cruisen durch malerische Landschaften, das unmittelbare Erleben der Umgebung und die Freiheit, spontan neue Wege einzuschlagen, machen für ihn den besonderen Reiz aus. Zwar ist das Gepäck auf dem kleinen Roller naturgemäß begrenzt, doch genau darin liegt für Gerstorfer der Charme des Reisens: die Reduktion auf das Wesentliche.
Unvergessliche Reise
- Hinein in die Klamotten, Helm auf, Zündschlüssel drehen und mit der Vespa Richtung Süden ans Meer.
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Zu den unvergesslichen Höhepunkten seiner zahlreichen Touren zählt eine Reise über den Wurzenpass Richtung Villach, weiter nach Kranjska Gora und schließlich über den berühmten Vršič-Pass in Slowenien. Mit seinen 1.611 Metern ist er der höchste für den allgemeinen Verkehr befahrbare Gebirgspass des Landes und belohnt jeden Anstieg mit spektakulären Ausblicken auf die umliegende Bergwelt. Nach einer ausgedehnten Etappe wartet schließlich Triest mit italienischem Flair, mediterranem Lebensgefühl und kulinarischen Genüssen. Doch nicht nur Slowenien und die Adriaküste zählen zu den Lieblingszielen des Subeners. Immer wieder zieht es „Wiggerl“, wie ihn seine engsten Freunde nennen, auch auf die beeindruckende Großglockner Hochalpenstraße. Von dort geht es vorbei an Lienz in Osttirol bis zu den" Drei Zinnen" in Italien. Ein weiterer Höhepunkt ist die berühmte Sellaronda in den Dolomiten, die mit grandiosen Panoramen, tiefen Tälern und spektakulären Ausblicken begeistert.
Freiheit auf zwei Rädern
- In Triest angekommen.
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„Man erlebt die Welt intensiver, wenn man mit der Vespa unterwegs ist“, beschreibt er seine Leidenschaft. Neben dem Fahrspaß spielt auch der Genuss eine wichtige Rolle. Als bekennender Liebhaber der italienischen Gastronomie genießt der Schärdinger Bankchef – der nächstes Jahr sein 30-jähriges Jubiläum bei der Schärdinger Hypo feiert – die kulinarischen Spezialitäten entlang seiner Reiserouten. Besonders typisch für den begeisterten Vespa-Fahrer: Seine Reiseziele stehen oft nicht lange im Voraus fest. Gerstorfer entscheidet gerne spontan, wohin ihn die nächste Tour führt. Denn am Ende zählt für ihn vor allem eines – das unvergleichliche Gefühl von Freiheit auf zwei Rädern.
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