28.10.2016, 07:58 Uhr

Einbruch bei Josko: Standorte werden verstärkt überwacht

In der Nacht von 26. auf 27. Oktober schlugen die Einbrecher zu. Sie erbeuten bei Josko in Kopfing Computer und Bargeld. (Foto: Josko)

Die Einbrecher plünderten den Firmentresor und die Kasse der Firmenkantine und brachen mehrere Türen auf. Der Sachschaden ist laut Polizei enorm.

KOPFING (ska). Vermutlich zwei Täter waren es, die in der Nacht vom Feiertag, 26. Oktober auf 27. Oktober in das Josko-Firmengebäude in Kopfing einstiegen. Sie ließen Computer, Tablet-PCs, eine Fotokamera und Bargeld mitgehen.

"Die Spurensicherung stellte zwei verschiedene Profile fest", erklärt Gerhard Wiesinger von der Polizeiinspektion Münzkirchen die Vermutung, dass es sich um zwei Einbrecher handelt. Wie die Täter in das Firmengebäude gelangten, kann der Beamte aus fahnungstaktischen Gründen nicht bekannt geben.

Fest stehe aber, dass der Einbruch zwischen 26. Oktober, 16 Uhr und 4:45 Uhr früh am Donnerstag passiert ist. "Am Nachmittag des Feiertages war noch ein Mitarbeiter im Büro. Dieser hat nichts wahrgenommen", sagt Wiesinger.

Die beiden Einbrecher dürften Wiesinger zufolge mit Werkzeug ausgestattet gewesen sein. Denn sie brachen den Firmentresor gewaltsam auf und beschädigten viele der Türen im Bürobereich, um in die Räume zu gelangen. "An der Einrichtung entstand erheblicher Sachschaden", gibt der Polizeibeamte bekannt. Auch in der Firmenkantine schlugen die Einbrecher zu: Sie entwendeten das Geld aus der Kasse.
Die Werkstatt des Fensterriesen haben die Täter laut Wiesinger nicht betreten.

Verstärkte Überwachung an beiden Josko-Standorten

Der Gesamtschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro, wie die Polizei mitteilt. Wie hoch der Schaden genau ist, kann noch nicht beziffert werden, wie auch Josko-Geschäftsführer Johann Scheuringer auf Anfrage der Bezirksrundschau mitteilt. Die Ermittlungen laufen. Nach den noch unbekannten Tätern wird gefahndet.
"Wichtig ist, dass keine Personen zu Schaden gekommen sind und dass es keinen Betriebs- oder Produktionsausfall aufgrund des Einbruchs gegeben hat", sagt Scheuringer. "Wir nehmen dieses Ereignis sehr ernst und werden unser Sicherheitskonzept entsprechend anpassen und erneuern." Kurzfristig werde es verstärkte Überwachung an beiden Standorten – Kopfing und Andorf – geben.
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