Katastrophenübung
Einsatzkräfte an mehreren Einsatzorten gefordert – mit VIDEO

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BEZIRK (dw). Insgesamt mussten fünf Szenarien abgearbeitet werden. Kollision Bus gegen Radlader im Brettfalltunnel mit rund 70 verletzten Personen, Verkehrsunfall am Pillberg, Wassersportler am Achensee in Seenot, Brandereignis und Personenrettung vom Sessellift am Hecher und Einsturz einer Lagerhalle mit mehreren verletzten Personen waren das Szenario einer großangelegten Bezirkskatastrophenübung Schwaz.  Um ca. 9:00 Uhr wurde mit dem größten Übungseinsatz im Brettfalltunnel begonnen. Die teils schwer verletzten wurden von den Feuerwehren gemeinsam mit dem Roten Kreuz entsprechend ihrer Verletzungen versorgt und abtransportiert. Zeitgleich wurden weitere Einsatzkräfte auf den Pillberg zu einem Verkehrsunfall mit einem Traktor und zwei PKW gerufen. Im Zillertal stürzten Teile einer Lagerhalle ein, wobei mehrere Personen begraben und eingeschlossen wurden. Ein weiteres Szenario spielte sich am Achensee ab wo aufgrund starker Windböen mehrere Wassersportler in Seenot gerieten und von der Wasserrettung Schwaz/Achensee, Wasserrettung Zillertal und Feuerwehr Achenkirch gerettet werden mussten. Am Hecherhaus sorgte ein Brandereignis für eine Ausnahmesituation. Der Sessellift ist ausgefallen, wodurch 30 Personen aus dem Lift gerettet werden mussten. Durch die alpine Lage mussten Mannschaften von Bergrettung, Feuerwehr und Rotem Kreuz mittels Helicopter (Knaus BELL-412 und ÖAMTC EC-135) zum Einsatzort geflogen werden. Ein großer Dank erging auch an die zahlreichen Figuranten, die sich unentgeltlich und freiwillig zur Verfügung stellten. Ohne sie wäre eine Übung in dieser Größenordnung nicht möglich gewesen. "Alle haben gezeigt, dass wir schlagkräftige und bestens ausgebildete Einsatzkräfte haben und die Zusammenarbeit von Blaulichtorganisationen und der Behörde hat hervorragend funktioniert", so Beobachter BH Dr. Michael Brandl vor Ort.

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