Frühlingserwachen
Zillertaler Imker und Bienen in Startposition
- Der neue Vereinsvorstand unter dem Obmann Franz Sporer freut sich gemeinsam mit den Ehrengästen auf ein erfolgreiches Bienenjahr 2025.
- Foto: privat
- hochgeladen von Florian Haun
Letzte Woche tagte der Bienenzuchtverein Hippach-Ramsau-Schwendau, um den Fahrplan für das heurige Jahr zu fixieren. Mit dabei bei der Jahreshauptversammlung war der neue Bezirksobmann Gerold Wechselberger und die Bürgermeister Alexander Tipotsch und Fritz Steiner der Mitgliedsgemeinden Hippach und Ramsau.
HIPPACH (red). Bürgermeister Alexander Tipotsch lobte stellvertretend für alle 3 Gemeinden das Engagement der Imker und die vielen Vereinsaktivitäten im vergangenen Jahr. Er leitete auch die Neuwahlen des Vereinsvorstands.
Das letzte Honigjahr war im Zillertal erfreulicherweise erfolgreich. Nachdem die meisten Bienenvölker gut überwintert werden konnten gibt es die Hoffnung auch heuer wieder volle Honigtöpfe zu bekommen. Die 50 Vereinsmitglieder betreuen derzeit 550 Bienenvölker. Früher waren die Imkervereine ein „Pensionisten-Club“, mittlerweile gibt es viele junge Imker und speziell Frauen interessieren sich für das Thema.
Durch laufende Fort- und Weiterbildungen werden die Vereinsmitglieder auf den aktuellen Wissensstand gebracht, was vor allem in den Zeiten des rasanten Klimawandels wichtig ist. Auch heuer findet wieder am Sonntag 25. Mai der Tag des offenen Bienenstocks in Schwendau bei der Obstpresse statt. Alle Imker- und Honigfreunde sind dazu herzlich eingeladen.
Der freundschaftliche Erfahrungs- und Wissensaustausch wird auch mit anderen Regionen gepflegt. So gibt es einen Ausflug ins Kaunertal, wo es ein Reinzuchtgebiet der dunklen Tiroler Biene gibt.
Vom Bezirksobmann Gerold Wechselberger wurde speziell auf die hervorragende Qualität unseres Honigs hingewiesen. Im vergangenen Jahr wurde bei Untersuchungen festgestellt, dass bis zu 60 % vom eingeführten Honig gefälscht war. Wichtig ist es unsere Heimat weiterhin bienenfreundlich zu gestalten, dazu kann jeder seinen Teil beitragen. Das mögliche Spektrum reicht von bienenfreundlichen Gärten und Bepflanzungen bis zu einem Verzicht auf Gifte und Kunstdünger. Auch die Gemeinden haben hier eine wichtige Vorbildfunktion zu erfüllen!
Link einfügen
Video einbetten
Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.
Karte einbetten
Social-Media Link einfügen
Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.
Code einbetten
Beitrag oder Bildergalerie einbetten
Foto des Tages einbetten
Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten
Du möchtest selbst beitragen?
Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.