Bus im Mölltal: FPÖ sieht Handlungsbedarf

Im Mölltal seien die Schülerbusse restlos überfüllt. Das selbe Problem gab es auch zwischen Döbriach und Spittal
  • Im Mölltal seien die Schülerbusse restlos überfüllt. Das selbe Problem gab es auch zwischen Döbriach und Spittal
  • Foto: KK/Postbus
  • hochgeladen von Verena Niedermüller

MÖLLTAL (ven). Besorgte Eltern klagen laut einem Bericht der Kleinen Zeitung über zu volle Busse vom Mölltal Richtung Lienz. Die FPÖ erinnert daran, bereits 2014 das Problem angesprochen zu haben. Die Problematik ist nicht neu: Im Frühjahr 2016 gab es das Problem zwischen Radenthein und Spittal, dort wurde eine Lösung gefunden (die WOCHE berichtete). 

"Im gesetzlichen Rahmen"

Laut Busbetreibern und einer Zählung werden die Kapazitätsgrenzen im aktuellen Fall nicht überschritten, somit befände man sich im gesetzlichen Rahmen. Allerdings habe sich bereits eine Schülerin den Fuß in der Bustür eingeklemmt.

"Holub ist gefordert"

Christoph Staudacher, Landtagsabgeordneter der FPÖ, zur Thematik: „Wenn die Sicherheit der Schüler wegen zu voller Schulbusse gefährdet wird, ist Handlungsbedarf gegeben und Verkehrsreferent Rolf Holub ist gefordert, endlich tätig zu werden, bevor wirklich etwas passiert.“ 

Zweiter Bus notwendig

Man müsse die Ängste und Sorgen der Eltern ernst nehmen. Dass Kinder an der Bushaltestelle wegen Überfüllung sogar zurückgelassen werden müssen, oder es nicht schaffen bei ihrer Haltestelle auszusteigen, sei wirklich kein haltbarer Zustand. „Offensichtlich sind die Kapazitäten erreicht und ein zweiter Bus eine Notwendigkeit“, fordert Staudacher rasches Handeln ein.

1:1-Zählregel

Bereits 2014 sei die Problematik bekannt gewesen, mehrere FPÖ-Abgeordnete brachten einen dementsprechenden Antrag im Kärntner Landtag (liegt der WOCHE vor) ein. Darin werde die Landesregierung aufgefordert, aus Gründen der Verkehrssichering die "1:1-Zählregel" auf den gesamten Busverkehr auszudehnen, so dass jedem Kind ein Sitzplatz im Schulbus zur Verfügung steht.
Im Schulbusverkehr seien laut Gesetz bei sechs- bis 14-Jährigen drei Kinder auf zwei Sitzplätzen erlaubt. Mit Schultasche wird das sehr eng. Staudacher verspricht, bei der nächsten Landtagssitzung am Donnerstag eine dementsprechende Anfrage an Holub zu richten, was er gegen diesen Missstand unternehmen werde.

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