Neue Saunaanlage im Tauernbad

Im neu errichteten Ruheraum im Tauernbad Mallnitz kann man entspannen und einen traumhaften Ausblick auf den Ankogel genießen
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  • Im neu errichteten Ruheraum im Tauernbad Mallnitz kann man entspannen und einen traumhaften Ausblick auf den Ankogel genießen
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  • hochgeladen von Sabrina Jäger

Mit einem Kostenaufwand von rund € 700.000 Euro wurde die bestehende Sauna des Tauernbades Mallnitz umfassend saniert und erweitert. Es ist dies eine kräftige Investition in die Infrastruktur der Tourismusgemeinde Mallnitz. Mit diesen Maßnahmen erwartet sich die Gemeinde eine deutliche Qualitätsverbesserung des Angebotes und damit natürlich auch ein Mehr an zufriedenen Gästen und Einheimischen. Neben der Erneuerung der verschiedenen Saunen werden auch neue Attraktionen wie der „Crash-Ice-Brunnen“ oder die Erlebnisduschen für noch mehr Wohlbefinden sorgen. Mit der Schaffung des neuen Panoramaruheraumes in einzigartigem Zirbenholz-Ambiente wird dem Gast bei einem aufsehenerregenden Ausblick auf die Dreitausender der Hohen Tauern Entspannung pur geboten. Die neue Saunawelt des Mallnitzer Tauernbades und das geschulte Personal können nun wieder den gehobenen Ansprüchen eines anspruchsvollen Publikums bestens entsprechen und sorgen ab der Wintersaison 2016/17 nach einem erlebnisreichen Wintersporttag in der Umgebung für ein genussreiches Relaxen.

Eckdaten des Projektes
Folgende Arbeiten standen während des Umbaus im Vordergrund: Verbesserungen im Umkleidebereich und bei den sanitären Einrichtungen. Die Saunen wurden erneuert und verbessert und mit neuer Beleuchtung ausgestattet. Neue Erlebnisduschen (Schwallbrause, Kübeldusche) und ein Crash-Ice-Brunnen wurden gebaut. Es gibt neue Ruheräume auf zwei Etagen sowie deutlich mehr Platz zur Entspannung. Die großzügige Verglasung im Panoramaruheraum des Obergeschosses ermöglicht den Blick auf den Ankogel und wird damit zu einem besonderen Erlebnis. Ein einmaliges Zirbenholz-Ambiente sorgt für eine besondere lokale Note in der Ausgestaltung. Der Außenbereich wurde neu gestaltet und der Einbau eines Schwimmbadliftes sowie Änderungen im Eingangsbereich sorgen für einen durchgehenden barrierefreien Zugang ins Hallenbad und in die Sauna.

Eröffnungsfeier am 17. Dezember
Planung und Bauaufsicht der neuen Sauna lagen in den bewährten Händen von Frau BM Patricia Egger-Weixelbraun, die ihre Ideen mit Handwerksbetrieben der Region in einem straffen Zeitplan umsetzte. Die feierliche Eröffnung findet am Samstag, den 17. Dezember um 11.00 Uhr statt.
Eröffnungsprogramm:
Grußworte
Segnung durch Herrn Pfarrer Dr. Charles Lwanga Mubiru
Musikalische Umrahmung durch den Christkönigschor Mallnitz
Umtrunk und Buffet
Ehrenschutz: LHStv. Dr. Gaby Schaunig
Von 14.00 bis 21.00 Uhr werden diverse Erlebnisaufgüsse von den SaunameisterInnen Anja Schusser, Ivan Busolini aus Italien und Hubert Luckner aus Knittelfeld (Saunaweltmeister 2009) bei freiem Eintritt angeboten.

Das Nationalparkfest in Mallnitz

Das Nationalparkfest im Ortskern zählt zu den jährlichen Höhepunkten im Mallnitzer Veranstaltungskalender. Eröffnet wird das Fest traditionell mit dem Frühschoppenkonzert der Trachtenkapelle Mallnitz. In diesem Jahr standen die Feierlichkeiten unter dem Motto "Gams, Steinbock & Co.2", das sich durch das gesamte Fest zog. Zahlreiche Gastronomen sorgen für ein reichhaltiges kulinarisches Angebot für die vielen begeisterten Besucher und das musikalisch kulturelle Programm wird jedes Jahr von den heimischen Vereinen gestaltet.

Daten und Fakten der Gemeinde Mallnitz

PLZ: 9822
Einwohner: 848 (Stand: 1.1.2011)
Fläche: 111,47 Quadratkilometer
Seehöhe: 1200 Meter
Ortschaften: Mallnitz, Stappitz, Rabisch und Dösen
Partnerstadt: Witten, Deutschland (seit 1979)
Gemeindevorstand:
Gemeinderat: 15 Mitglieder (9 GFM, 5 SPÖ, 1 Grüner)
Bürgermeister: Günther Novak
Vizebürgermeister: Anton Glantschnig (GFM)
Vizebürgermeister: Walter Striednig (GFM)

Die Geburtsstunde der Gemeinde Mallnitz

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Mallnitz im sogenannten "Urbar der vorderen Grafschaft Görz aus dem Jahre 1299". Mallnitz gehörte zu dieser Zeit dem Amte Falkenstein an und war damit ein Teil der Grafschaft Görz, mit dem Sitz in Lienz.
Am 5. Juni 1895 erging das Landesgesetz für das Herzogtum Kärnten, wonach die bisherige Großgemeinde Obervellach getrennt werden sollte. Dies geschah auch und es entstanden drei neue Ortsgemeinden, Penk, Flattach und Mallnitz.
Mallnitz wurde nochmals in Mallnitz, Stappitz, Rabisch und Dösen unterteilt. Am 30. März 1896 wurden die ersten Gemeinderatswahlen durchgeführt, ein Datum, welches als die eigentliche Geburtsstunde der selbstständigen Gemeinde Mallnitz gelten darf.

Sportlicher Winter in Mallnitz

In den Wintermonaten bietet Mallnitz abseits des Alpinschilaufs interessante Wintersportmöglickeiten an.

Das Bergsteigerdorf Mallnitz bietet eine breite Palette an Skitouren: von perfekten Hochwinter- und Einsteigerskitouren, wie auf die Häusleralm bis hin zu anspruchsvollen mehrtägigen hochalpinen Überschreitungen, wie der Ankogel Rundtour, findet jeder Skitourengeher in Mallnitz seine Traum-Skitour. Der Großteil der Routen verläuft im Gebiet des Nationalpark Hohe Tauern.

Schneeschuhwandern
Schneeschuhwandern wird auch rund um Mallnitz immer beliebter. Neben vielen individuellen Wandermöglichkeiten gibt es mehrmals wöchentlich geführte Touren mit Nationalpark-Rangern in den winterlichen Nationalpark Hohe Tauern, bei denen sich auch oft Gelegenheiten zur Wildtierbeobachtung ergeben.

Langlaufen
Die Loipen rund um Mallnitz gehören zum Besten, was die Nationalpark Region zu bieten hat. Für ihre erstklassige Beschaffenheit und ihren guten Zustand erhielt Mallnitz als erster Ort in Kärnten das „Loipen-Gütesiegel“. Ausschlaggebend für die Auszeichnung waren die idyllische Lage der Loipen in den Tälern um Mallnitz, ihre hervorragende Pflege und ihre vielen Varianten. Die 25 attraktiven Loipenkilometer (mit jeweils einer klassischen Spur und einer Spur für Skater) führen durch zwei der schönsten Hochtäler des Nationalparks Hohe Tauern.

Naturrodelbahn
Die Rodelbahn Mallnitz-Jamnigalm ist eine der längsten beleuchteten Rodelbahnen Kärntens. Die Zufahrtsstraße zur Jamnigalm dient im Winter als herrliche Rodelbahn. Die Straße ist für den individuellen Verkehr gesperrt und wird lediglich vom Skitouren- und Rodeltaxi befahren.

Autor:

Sabrina Jäger aus Spittal

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