Weißensee-Brücke: Neuer Anlauf für Sanierung

Hans Semmelrock, Volker Bidmon (Leiter der Straßenbauabteilung Land Kärnten), Landesrat Martin Gruber (Referent für Straßen- und Brückenbau), Bürgermeister Gerhard Koch, Michael Hartlieb (Straßenmeisterei Greifenburg), Horst Tuppinger (Straßenbauamt Spittal), Vizebürgermeister Franz Schier, Manfred Prentner (Mitarbeiter Straßenbauabteilung Land Kärnten), Dietmar Müller (Mitarbeiter Straßenbauabteilung Land Kärnten)
  • Hans Semmelrock, Volker Bidmon (Leiter der Straßenbauabteilung Land Kärnten), Landesrat Martin Gruber (Referent für Straßen- und Brückenbau), Bürgermeister Gerhard Koch, Michael Hartlieb (Straßenmeisterei Greifenburg), Horst Tuppinger (Straßenbauamt Spittal), Vizebürgermeister Franz Schier, Manfred Prentner (Mitarbeiter Straßenbauabteilung Land Kärnten), Dietmar Müller (Mitarbeiter Straßenbauabteilung Land Kärnten)
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  • hochgeladen von Verena Niedermüller

WEISSENSEE. In der Gemeinde Weißensee tut sich was: Die Sanierung der Weißensee-Brücke soll nun endlich fortgeführt werden. Die Umsetzung ist für 2020 geplant. 

Seit 2016 diskutiert

In der Tourismusgemeinde ist die Brücke ein Herzstück des Verkehrsnetzes, die beide Uferseiten miteinander verbindet, als Schiffsanlegestelle dient und von vielen Touristen wie Einheimischen auch zu Fuß oder per Rad überquert wird.
Die seit 2016 diskutierte und dringend notwendige Sanierung der Brücke ist unter dem damals zuständigen Referenten leider ins Stocken geraten. Landesrat Martin Gruber (ÖVP) machte sich nun als neuer Straßenbaureferent vor Ort selbst ein Bild von der Lage. „Ich stehe voll hinter den Plänen der Gemeinde und werde die weitere Projektierung daher aus meinem Referatsbereich unterstützen“, versicherte Landesrat Gruber den anwesenden Gemeindevertretern, Bürgermeister Gerhard Koch sowie Vizebürgermeister Franz Schier.

Teile aus Holz

Nach den ersten statischen und architektonischen Prüfungen, die durchgeführt wurden, steht nun fest, dass die Brücke als so genanntes Hybridbauwerk umgesetzt werden kann. Das bedeutet, dass wichtige Elemente, wie die Brückenverbreiterung oder die Plattform für die Schiffsanlegestelle, jedenfalls aus Holz ausgestaltet werden können. „Ich möchte Holz als Baustoff in meinem Referatsbereich Straßen- und Brückenbau generell stärken. Bei der Weißensee-Brücke sehe ich eine große Chance, ein architektonisch gelungenes Projekt umzusetzen, das sich durch die Einbindung von Holzelementen sehr gut in das Ortsbild einfügen wird“, so Gruber. Auch zur Positionierung der Region Weißensee als Natur-Aktiv-Region würde eine mit Holz sanierte Brücke sehr gut passen.

Positiver Schritt

„Wir können bereits auf viele Holzbrücken, die umgesetzt wurden, verweisen. Das Projekt Weißensee-Brücke wäre ein weiterer positiver Schritt für das Holzland Kärnten“, so auch der Leiter der zuständigen Straßen- und Brückenbauabteilung beim Land Kärnten, Volker Bidmon. Die architektonischen und bautechnischen Details zur geplanten Hybridbrücke am Weißensee werden im Rahmen der weiteren Projektierung, die nun mit der Gemeinde Weißensee vereinbart wurde, geklärt. Umgesetzt werden soll das Bauprojekt 2020.

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