Osma-Firmenjubiläum
Seit 30 Jahren trocken und rein

Stefan Fercher und Jasmin Fercher teilen sich die Geschäftsleitung von Osma in Obervellach
3Bilder
  • Stefan Fercher und Jasmin Fercher teilen sich die Geschäftsleitung von Osma in Obervellach
  • Foto: Osma
  • hochgeladen von Verena Niedermüller

OBERVELLACH (ven). Seit 30 Jahren dreht sich bei der Firma Osma in Obervellach alles rund ums Thema "Trocknen". Was damals mit Firmengründer Oswald Marolt begann, setzt seine Tochter heute erfolgreich fort.

1989 gegründet

Das Unternehmen ist Spezialist für die Trocknung, Belüftung und Desinfizierung von Bekleidung, Arbeitsschutzhelmen und Schuhwerk und hat sich vom Mölltal aus zu einem echten Global Player entwickelt, das weltweit Kunden erfolgreich von der Qualität seiner Produkte überzeugt.
1989 von Marolt in Flattach gegründet, hat es seit 1994 den Firmensitz in Obervellach. 2008 wurde die Produktionsstätte ausgelagert und vergrößert und befindet sich jetzt zweihundert Meter vom Hauptsitz entfernt.

Schuhtrockner erfunden

Marolt erfand ein Bett mit Endlosleintuch. "Das war der Start in die Selbstständigkeit. Das Produkt konnte jedoch nicht am Markt platziert werden und da entwickelte er aufgrund seiner Erfahrungen auf Baustellen einen Schuhtrockner", so Jasmin Fercher zur WOCHE. Produktion gab es damals noch keine, es wurde alles angekauft und vor dem Haus zusammengebaut.

Quereinsteigerin

Für Fercher - seit 2015 Firmenchefin - war es nicht von Anfang an klar, dass sie ins Unternehmen ihres Vaters einsteigen würde. "Die Frage stellte sich eigentlich nie, da ich vorerst in einer völlig anderen Branche gearbeitet habe. Ich kam erst 2006 in die Firma und übernahm die Buchhaltung. Durch mein Einbringen im Unternehmen hat sich das erst entwickelt", blickt Fercher zurück. 
Die Geschäftsleitung besteht aus Jasmin Fercher und Stefan Fercher, die Aufgaben sind genau getrennt. Während Jasmin Verantwortung über den kaufmännischen Teil trägt, ist Stefan für die Produktion zuständig und er arbeitet auch intensiv mit dem Verkauf zusammen.

Erleichterung für Feuerwehr

Derzeit arbeitet das 15-köpfige Mitarbeiterteam an Gerätschaften, die die Arbeiten der Feuerwehr, insbesondere der Atemschutzreinigung, erleichtern sollen. "Bis eine Atemschutzmaske wieder einsatzbereit ist, verlangt es einige Handgriffe, inklusive Dichtheitsüberprüfung. Zuerst waschen, danach desinfizieren, dann noch trocknen", erklärt Fercher. Die Schutzmaske soll aber so schnell wie möglich wieder einsatzbereit sein. "Diese Abläufe haben wir nun in eine Maschine gepackt und sind jetzt in der Lage, 18 Atemschutzmasken inklusive Lungenautomaten in zwei Stunden und 15 Minuten zu reinigen, zu desinfizieren und zu trocknen", erklärt sie die Neuerung.

Ideen kommen von selbst

Die Ideen für ihre Produkte müsste sie nicht suchen. "Die kommen zu uns, von Menschen aus verschiedensten Sparten, die um Lösungen bitten. Deshalb wird die Entwicklung im Bereich Atem- und Körperschutzreinigung, Desinfizierung und Trocknung auch dahingehend weitergehen", schließt die Firmenchefin.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen