16.06.2017, 11:27 Uhr

Festspielhaus St. Pölten bricht alle Rekorde

Das Festspielhaus St. Pölten erstrahlt in vollem Glanz. (Foto: Stefan Kristoferitsch)

Vergangenen Freitag, dem 9. Juni beschloss das Festspielhaus mit der Compagnie Marie Chouinard und dem Tonkünstler-Orchester sowie dem 20-Jahres-Fest "Sind im Garten" seine bisher erfolgreichste Saison.

ST. PÖLTEN (red). Die Künstlerische Leiterin Brigitte Fürle zeigt sich erfreut: "Das Festspielhaus hat in den letzten Jahren einen viel beachteten Temperaturanstieg geschafft. Mit seinen 20 jungen Jahren zählt es längst zu den international anerkannten Kulturinstitutionen Österreichs. Das Festspielhaus ist, quer durch alle sozialen Schichten, ein sichtbar lebendiger Begegnungsort geworden – nicht zuletzt auch aufgrund der zahlreichen Weltstars, vor allem aus dem Bereich des zeitgenössischen Tanzes, und dem außerordentlich herzlichen Publikum, das sich dieses Haus in den letzten Jahren erobern konnte."

1,1 Millionen Besucher

Das Festspielhaus konnte in den 20 Jahren seines Bestehens ca. 1,1 Millionen Besucher mit einem abwechslungsreichen Programm aus zeitgenössischem Tanz und Ballett, Klassik sowie Konzerten aus dem Bereich Jazz und Weltmusik in den St. Pöltner Kulturbezirk locken. Unter den 58 Eigenveranstaltungen der auslaufenden Saison 2016/2017 fanden sich 2 Weltpremieren, 8 Österreich-Premieren sowie 3 Koproduktionen; 23 Eigenveranstaltungen gingen vor ausverkauftem Hause über die Bühne. Im Rahmen des Kulturvermittlungsangebots wurden darüber hinaus 22 Veranstaltungen, sowie 126 Community-Workshops (Kinderchor St. Pölten, Chor 50 plus, Tanz 60 plus, Atelier für Alle, Performance Labor, Weltchor) und Masterclasses für junge Tanzschaffende angeboten.

Zur Sache:

Die Anzahl der GesamtbesucherInnen bei Eigenveranstaltungen konnte um 3,2% auf etwa 53.000 (inkl. Kulturvermittlung) gesteigert werden – die Auslastung stieg auf 90% (exkl. Kulturvermittlung). Die Kartenerlöse der Saison 2016/2017 erreichten mit rund 982.000€ (inkl. Kulturvermittlung) ein Allzeithoch im 20-jährigen Bestehen des Hauses und liegen damit um 3,4% höher als in der Saison 2015/2016.
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