Gemeindevorschau 2020
Das planen die St. Veiter Bezirksstädte im neuen Jahr

Luftbild von Krumfelden: Neben (rechts) der bestehenden kleinen Siedlung soll ein neuer Althofener Stadtteil entstehen | Foto: Stadtgemeinde Althofen
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Diese Projekte planen die Bezirksstädte Althofen, Friesach und Straßburg im kommenden Jahr 2020.

In Althofen steht der Ausbau der Infrastruktur (Wohnungen, Straßen, Geschäftsangebot) im Vordergrund. Rund eine Million Euro investiert die Stadt Friesach in die neue Beleuchtung. Nach den Hochwasser-Ereignissen im Gurktal im November sollen die Planungen für den Hochwasserschutz in Straßburg neu bewertet und vorangetrieben werden.

Geh- und Radweg entlang der Krappfelder Straße

Althofen: Im neuen Wohnsiedlungsgebiet Krumfelden beginnt 2020 in der zweiten Baustufe die Aufschließung von weiteren 16 Parzellen für den Bau von Einfamilienhäusern und Wohnanlagen. Im Stadtzentrum werden zudem 28 Eigentumswohnungen neu gebaut. Für die Errichtung eines Geh- und Radweges entlang der Krappfelder Straße werden 650.000 Euro investiert. "Dieser soll an das bestehende Radwegenetz angeschlossen werden und so den Bürgern nicht nur als zusätzlicher Weg zur Arbeit, sondern auch als Weg in die Freizeit dienen", betont Bürgermeister Alexander Benedikt. Gegenüber der Freizeitanlage soll ein Fachmarktzentrum zur Ergänzung des geschäftlichen Angebots in Althofen entstehen. Der Hofer-Markt in der Friesacher Straße wird im März eröffnet.

Nachdem nunmehr alle behördlichen Genehmigungen vorliegen, soll Anfang des kommenden Jahres auch mit der Errichtung der Infrastruktur für die neue Klein- und Schrebergartensiedlung begonnen werden. "Somit wird vielen Althofenern die Möglichkeit geboten, sich den Traum der eigenen kleinen grünen Oase zu erfüllen", so Benedikt.

Eine Million Euro für die Beleuchtung

Friesach: "Wer abends durch die Gassen und Straßen von Friesach geht, weiß um die Notwendigkeit der Erneuerung unserer Straßenbeleuchtung", sagt Bürgermeister Josef Kronlechner. Deshalb wird bis Ende 2020 rund eine Million Euro in die Erneuerung der Beleuchtung investiert. Im Rahmen der Tiefbau-Förderinitiative des Landes Kärnten werden im nächsten Jahr die Badgasse, ein Teil der Lastenstraße sowie die Straße in Judendorf neu asphaltiert. Zudem werden die Hemmawegbrücke neu gebaut und die Jakobusbrücke saniert. Die Kosten belaufen sich auf knapp 300.000 Euro.

Bereits im Herbst 2019 haben die Arbeiten rund um den Stadtgraben der Burgenstadt begonnen. In dessen Erhaltung fließen insgesamt 500.000 Euro, die durch Förderungen der Republik Österreich (200.000 Euro) und des Landes Kärnten (300.000 Euro) zur Gänze übernommen werden. Diese Arbeiten – ein großes Stück der Zwingermauer konnte bereits saniert werden – werden im Einvernehmen mit dem Bundesdenkmalamt durchgeführt. Das 1,9 Millionen Euro schwere Projekt der Runsen-Verbauung soll ebenfalls 2020 begonnen werden.

Geplanter Hochwasserschutz wird neu bewertet

Straßburg: Nach den Hochwasser-Ereignissen im November sollen die Planungen für den Hochwasserschutz in der Stadtgemeinde Straßburg nach einer neuen Bewertung beschleunigt werden. Die Gemeinde selbst übernimmt 20 Prozent der Gesamtkosten.
Fertig sind bereits die Planungen für das neue Bildungszentrum. Obwohl die Finanzierung seitens des Kärntner Schulbaufonds noch nicht gesichert ist, könnte der Bau bereits Ende 2020 starten, informiert Bürgermeister Franz Pirolt.

Auch in der Stadtgemeinde Straßburg wird im kommenden Jahr fleißig in das Straßen- und Wegenetz investiert. Geplant sind der Ausbau der Kraßnitz-Auffahrt sowie die Neu-Asphaltierung der Wilhelm Gorton Straße. Am Kindergarten-Spielplatz soll die Spielzeug-Garage neu gestaltet und auch die Toiletten-Anlage renoviert werden.
Der Burgberg ist laut Rodungsbescheid mit einer entsprechenden Bepflanzung zu versehen. Die Planungen werden bis ins Frühjahr erledigt und die Gestaltung in Angriff genommen.

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