Auch 2027 für Klein St. Paul am Start
Zuzug zeigt, dass Lebensqualität passt
- Gabi Dörflinger möchte in Klein St. Paul eine dritte Amtszeit anhängen und steht 2027 wieder als Bürgermeisterkandidatin zur Wahl.
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In der Marktgemeinde Klein St. Paul ist die amtierende Bürgermeisterin Gabi Dörflinger bereit, in eine dritte Amtszeit zu gehen.
KLEIN ST. PAUL. "Ja, ich werde nochmals kanditieren", erklärt sie, "in einer dritten und letzten Amtszeit möchte ich noch einige Projekte abschließen." Dabei meint sie den Wasserhochbehälter in Wieting sowie die Fertigstellung der Krabbelstube mit dazugehörigem Spielplatz, ebenfalls in Wieting. Nach Verzögerungen sollen die Projekte nun bis 2027 abgeschlossen sein. Vorallem bei der Krabbelstube drängt die Zeit, sind die 30 zu betreuenden Kinder doch derzeit in Räumlichkeiten am Gemeindeamt untergebracht, was als Zwischenlösung ganz gut funktioniert.
- In ihrer dritten Amtszeit möchte Gabi Dörflinger in Klein St. Paul einige Projekte abschließen und auch neue vorantreiben.
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Leerstände beseitigt
Dörflinger sieht sich als "Motor der Gemeinde", und das ist bei ihr nicht nur ein leerer Spruch. Das hat sie in der Vergangenheit vorallem bei der Beseitung der Leerstände bewiesen. "Von den zahlreichen leerstehenden Gebäuden sind nur noch zwei übrig", erklärt die Gemeindechefin," mit Tagesstätte, Bäckereitechnik, Tierärztin, Dachdecker, Installateur und dem Paula-Laden, konnten wir die Leerstände füllen." Das hat die Bürgermeisterin sehr viel Zeit für zahlreiche Gespräche mit Eigentümern sowie Interessenten gekostet. "Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen und die letzten zwei Gebäude bekommen wir bestimmt auch noch belebt", ist sich Gabi Dörflinger sicher.
Ehrenamt nimmt zu
In den nächsten Jahren steht noch die barrierefreie Renovierung von Volks- und Mittelschule an. Durch den Zuzug von jungen Familien hat sich der Anteil der Schüler in der Marktgemeinde erhöht. Im kommenden Schuljahr wird es in Volks- und Mittelschule je zwei erste Klassen geben. Generell ist die Bürgermeisterin sehr erfreut, über das soziale Engagement der Gemeindebürgerinnen und -bürger. "Es kommen so viele Menschen auf mich zu, die sich aktiv in der Gemeinde engagieren wollen", ist sie erfreut, "sowohl auf politischer Ebene im Gemeinderat, als auch als Ehrenamtliche bei der Pflegenahversorgung oder in anderen Vereinen. Es freut mich besonders, dass viele junge Menschen soziale Kontakte suchen und sich am Gemeinwohl beteiligen wollen."
- Besonders stolz ist man in Klein St. Paul über das reiche Angebot an Sport- und Kulturvereinen - das gefällt auch der Bürgermeisterin.
- Foto: Privat
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Bei Öffis noch Luft nach oben
Ein kleines Handicap, wie so oft in ländlichen Gemeinden, ist der öffentliche Verkehr. "Nach Klagenfurt oder St. Kanzian zu kommen ist kein Problem, da gibt es gute und direkte Verbindungen", so Dörflinger, "nach Althofen oder St. Veit schaut das schon anders aus. Ohne Umsteigen und lange Wartzeiten geht da nichts." Deshalb war es ihr ein großes Anliegen, das GoMobil in die Region zu bekommen, was auch sehr gut von der Bevölkerung angenommen wird.
Für die ältere Generation
Die Pflegenahversorgung durch Pflegekoordinatorin Bettina Keuzer ist deswegen umso wichtiger. "Für ältere Menschen, die nicht mobil sind werden Arztfahrten etc. organisiert", erklärt Dörflinger weiter, "und das ist schon eine Entlastung für uns am Gemeindeamt und mich als Bürgermeisterin, denn wo rufen die Menschen, denn an, wenn sie Hilfe benötigen? Wir sind für das Angebot sehr dankbar, denn ich weiß ja auch nicht immer gleich welche Förderungen es wofür gibt. Über die Pflegekoordinatorin kann so gut wie alles im Bereich der Pflege organisiert werden."
Eisenbahn soll wieder her
Ein Herzensprojekt steht für Gabi Dörflinger noch an. "Die Wietersdorfer investieren in nächster Zukunft rund 8 Millionen Euro in die Eisenbahn. Und wenn dann der Güterverkehr rollt, und die Schienen dazu geeignet sind, warum soll nicht auch wieder Personenverkehr ins Görtschitztal Einzug halten?", fragt sie sich. Das würde die Straße entlasten und auch den Menschen in der Region helfen, öfter aufs Auto verzichten zu können - und so Treibstoff zu sparen und ein Zeichen für den Umweltschutz zu setzen.
Projekte zahlen sich auch
Zu tun hat Gabi Dörflinger als Bürgermeisterin also immer was und sie ist froh, dass sie sich für die Menschen in der Gemeinde einsetzen kann und ihre Bemühungen auch Früchte tragen. Ausgleich findet sie auf der heimischen Landwirtschaft und bei ihrer Familie. "Auch wenn, wir den Hof schon an unseren Sohn übergeben haben, ist immer was zu tun und die Arbeit am Hof ist ein schöner Ausgleich zur Arbeit am Amt."
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