Kunst in Weyer
Schaufenster der Kunst eröffnet – die Weyer wird zur Galerie
- Sprecher des Tourismusforums Weyer Herbert Matzenberger, Vernissageredner Künstler und Kurator Leopold Kogler, Obfrau Schaufenster der Kunst Elizabeth Spiekermann, Künstlerin Ingrid Mühlbachler, Rudolf Grogger und Vorsitzende des Kulturausschuss Weyer Ulinde Jaksch (v. li.).
- Foto: Schaufenster der Kunst Weyer
- hochgeladen von Sandra Kaiser
Mit einer gut besuchten Vernissage am 23. Juni auf dem Marktplatz wurde die Ausstellung „Schaufenster der Kunst“ eröffnet.
WEYER. Zahlreiche Besucher sowie viele Gäste aus dem Waidhofner Malkreis waren gekommen, um den Auftakt dieses besonderen Kunstprojekts mitzuerleben. Im Mittelpunkt der diesjährigen Ausstellung stehen die Werke der Waidhofner Künstlerin Ingrid Mühlbachler, deren Bilder zum Innehalten, Nachdenken und zum Dialog einladen.
Vernissageredner Leopold Kogler sprach über den Mut, Kunst im öffentlichen Raum zu zeigen. Kunst, so Kogler, könne Menschen dort begegnen, wo sie leben und unterwegs sind – ohne Schwellen, ohne Eintritt und mitten im Alltag. Genau diesen Gedanken greift die Ausstellung auf.
Die Schaufenster der Innenstadt verwandeln sich in kleine Bühnen für die Kunst. Tag und Nacht beleuchtet laden sie dazu ein, stehen zu bleiben, genauer hinzusehen und sich auf die Werke einzulassen. Rund um die Uhr frei zugänglich wird die Stadt selbst zum Ausstellungsraum.
Ingrid Mühlbachler beschäftigt sich in ihrer Malerei mit dem Menschen und seinen Beziehungen. Ihre Werke erzählen von Freundschaft, Zusammenhalt, Ausgrenzung, Mobbing und dem Wunsch, dazuzugehören – Themen, die Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen berühren. Viele ihrer Figuren bleiben anonym und ohne erkennbare Gesichtszüge. Dadurch eröffnen sie Raum für eigene Gedanken und Erfahrungen. Neben gegenständlichen Arbeiten entstehen abstrakte Bilder, in denen Farben, Linien und Bewegungen Gefühle wie Unsicherheit, Mut oder Hoffnung ausdrücken. Ihre Kunst lädt dazu ein, genauer hinzusehen – auf andere Menschen und auf sich selbst.
Die Ausstellung ist noch bis 24. August 2026 zu sehen
Wer den Rundgang noch intensiver erleben möchte, kann den kostenlosen Audioguide nutzen. Er vermittelt spannende Hintergründe zu den Werken und ihrer Entstehung und macht den Spaziergang durch die Ausstellung zu einer besonderen Entdeckungsreise. Laden Sie den Audioguide herunter und lassen Sie sich auf Ihrem Rundgang durch die Ausstellung begleiten. Infos: schaufensterderkunst.at.
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