Bunte Wände im PEK Steyr
Junge Patienten gestalten mit Graffiti-Künstler Therapiegarten neu
- Graffitiprojekt im Therapiegarten des Pyhrn-Eisenwurzen Klinikums.
- Foto: OÖG
- hochgeladen von Ulrike Plank
Kreativität und Farbe - Jugendliche gestalten Therapiegarten des Pyhrn-Eisenwurzen Klinikums Steyr mit Graffiti neu
STEYR. Jugendliche Patient:innen der Kinder- und Jugendpsychosomatik am Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr haben gemeinsam mit dem Steyrer Graffiti-Künstler „Super“ den Therapiegarten neu gestaltet. An zwei Projekttagen entstanden auf den Wänden eines Gerätehauses farbenfrohe Kunstwerke, die Kreativität, Mut und Gemeinschaft sichtbar machen.
Kunst und Therapie
Das Projekt verband künstlerisches Arbeiten mit therapeutischen Zielen: Die TeilnehmerInnen konnten ihre Ideen einbringen, Verantwortung übernehmen und erleben, wie aus eigenen Gedanken etwas Bleibendes entsteht. „Gerade in der Kinder- und Jugendpsychosomatik spielen kreative Ausdrucksformen eine wichtige Rolle. Lebendigkeit und jede Menge Kreativität im gemeinschaftlichen Tun und Erleben sind unsere Leitmotive in der stationären Behandlung der Kinderpsychosomatik“, erklärt Oberarzt Markus Schreiner vom Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr. Die neu gestalteten Wände bereichern den Therapiegarten nachhaltig und setzen ein sichtbares Zeichen für die Kreativität und den Mut der jungen Künstler:innen.
- Mit Kreativität und Farbe gestalten Jugendliche den Therapiegarten des Pyhrn-Eisenwurzen Klinikums neu.
- Foto: OÖG
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Insane Force of Style
Für den erfahrenen Graffiti-Künstler „Super“ aus Steyr, der bereits zum zweiten Mal im Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr zu Gast war und seit mehr als 25 Jahren Graffiti-Workshops begleitet, sind die kreative Idee und deren Umsetzung untrennbar miteinander verbunden. „Super“ gehört der Graffiti-Crew IFOS (Insane Force of Style) an, die aus der Steyrer Graffiti-Szene hervorgegangen ist und heute international vernetzt arbeitet. Die Gruppe wird regelmäßig zu Projekten und Veranstaltungen im In- und Ausland eingeladen.
Gemeinsam etwa schaffen
Einen besonderen Stellenwert nimmt der gemeinsame Gestaltungsprozess ein, in dem aus einzelnen Gedanken und Entwürfen Schritt für Schritt ein gemeinsames Kunstwerk entsteht. „Mir ist wichtig, dass die Jugendlichen erleben, dass ihre Ideen gehört werden und zählen“, betont „Super“. „Im kreativen Miteinander erfahren sie, wie aus individuellen Vorstellungen etwas Größeres entstehen kann, zu dem jede und jeder einen wertvollen Beitrag leistet und mutig ist. Mir macht es unheimlich Spaß mit den hochmotivierten Kindern hier gemeinsam zu arbeiten." So steht am Ende nicht nur ein beeindruckendes Wandbild, sondern vor allem die Erfahrung, gemeinsam etwas geschaffen zu haben, das die eigene Kreativität sichtbar macht und verbindet. „Mich haben die Jugendlichen wirklich begeistert. Manche standen anfangs noch vorsichtig vor der Wand, am Ende haben sie mit voller Überzeugung ihre Ideen umgesetzt.“
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