Ultralauf Mozart 100 !

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Mozart 100 !
Endlich ist es soweit, dank Josef Mayerhofer und Michael Fried wird es 2012 zum ersten Mal einen Ultra Traillauf in Österreich geben. Josef und Michael sind erfolgreiche Österreichische Ultraläufer die einige der bekanntesten Ultras der Welt gelaufen sind. Wie Marathon des Sables Jungle Marathon ,100 km von Biel, Himalayan Stage Race oder den Dschungelmarathon in Costa Rica wo ihnen auf der langen Heimreise die Idee gekommen ist in Österreich auch so einen spektakulären Lauf zu organisieren. Aus dieser Idee ist nun ein Lauf entstanden der den Vergleich zu den bekannten Ultras dieser Erde nicht zu scheuen braucht. Am 23. Juni 2012 startet der Mozart 100 in Salzburg. http://mozart100.com/ Es wird ein Lauf (Panoramalauf) durch eine der schönsten Landschaften Österreichs werden. Der Start ist im Herzen von Salzburg am Mozartplatz und führt entlang der Salzach nach Elsbethen. Die Strecke verläuft weiter durch die Glasenbachklamm, über Koppl und die Hinterschroffenau nach Hof. Als nächster Punkt wird der Fuschlsee anvisiert und umlaufen.
Am Rückweg werden die Ortschaften Thalgau mit der Hundsmarktmühle, erneut das Ortszentrum von Hof bei Salzburg und Unterkoppl sowie Guggenthal durchlaufen. Abschließend führt die Strecke durch Gnigl zurück in die Altstadt von Salzburg. Für die echten Ultras über 100 km sind zwei Runden, einmal über 46 km und ein weiteres Mal über 54 km, zu laufen. Mehr als 2.000 Höhenmeter müssen sie dabei bewältigen. Die Teilnehmer aller Bewerbe und Distanzen haben 19 Stunden Zeit, das Ziel in Salzburg zu erreichen – egal, ob mit Stöcken oder ohne, alleine oder im Staffelteam. Das oberste Ziel soll sein, erfolgreich den Mozart 100 zu beenden. Für mich wird das heuer das Saisonhighlight werden das Training läuft im wahrsten Sinne des Wortes auf Hochtouren. Ich darf mich glücklich schätzen in einem Gebiet zu Leben das dem der Landschaft in Salzburg ebenbürtig ist. http://www.steyr.info/ Steyr mit seinem angrenzenden Nationalpark Kalkalpen. So finde ich die perfekten Trainingsbedingungen für den Mozart 100. Lange weite Strecken durch eine fantastische Natur ob entlang der Flüsse Steyr oder Enns oder die angrenzenden Berge erklimme. Denn ich glaube die größte Herausforderung beim Mozart 100 werden nicht die 100 km sein sondern die 2000 HM. So habe ich am Samstag einen Lauf simuliert der ca. eine Runde beim Mozart 100 entspricht. Ausgehenden von Steyr über Garsten-Lahrndorf- Dürnbach bis nach Trattenbach ins Tal der Feitelmacher die ganze Strecke verläuft entlang dem Fluss Enns, bevor es zur Bergwertung auf den Schoberstein geht und ich auf der andere Seite nach Molln hinunterlaufen kann. Durch unsere Wetterkapriolen hat sich der Auf und Abstieg auf den Schoberstein zu einem Eislaufplatz verwandelt. Aber genau das macht einen Traillauf aus das man auch mit unerwarteten Situationen umgehen kann. So habe ich für die ersten 20 km ca. 2 Stunden gebraucht und den darauf folgenden 4 km 1Stunde. Bei diesen Trainingsläufen geht es auch nicht um Zeit sondern den Körper an die lange Zeit und die Belastungen zu gewöhnen, aber vor allem die mentale Stärke aufzubauen. Der Kopf spielt eine große Rolle bei diesen Ultras. Nach meiner Erfahrung beim 100 km Stadtgutlauf in Steyr läuft man 60% mit dem Körper und die restlichen 40% mit dem Kopf. Mann muss schon einmal im Training an seine Grenzen gehen um zu sehen was sich im Körper und im Kopf abspielt. So kann man dann bei einem Lauf positiv entgegensteuern. Ob es positive Gedanken sind den Laufstil kurzfristig umstellen oder einfach eine Dörrpflaume, die wie ein Zaubertrank von Miraculix wirken kann. Aber nun weiter auf meiner Runde durch das Enns und Steyertal. Nach dem ich mich kurz am Schoberstein gestärkt habe geht es abwärts nach Molln durch eine Waldpassage mit sehr weichen tiefen Schnee da ist Konzentration angesagt den nicht nur das ausrutschen ist ein Problem ein Schritt seitwärts und man versinkt bis halb Schienbein. Das positive daran man ist abgelängt und merkt gar nicht das man schon über 30 km unterwegs ist. Unten angekommen lässt sich endlich wieder die Sonne blicken und verzaubert Molln in eine Kulisse die seines gleichen sucht die zerrissenen Wolken wo sich die Sonne mit aller Kraft den Weg bis nach Molln sucht. Genau diese Momente suche ich. So ist mein Spruch „wer lauft der findet“ der auch zu meiner Lebenseinstellung geworden ist entstanden. Den jeder kann beim laufen etwas finden ob es Zufriedenheit, Ruhe, Freunde, Naturschauspiele, die Idealfigur oder Grenzerfahrungen sind. Ich habe beim laufen speziell im Ultralaufbereich in den letzten 2 Jahren mehr über mich gelernt als in den 40 Jahren davor.
nach dem Naturschauspiel in Molln laufe ich nun entlang dem Fluss Steyr Richtung Grünburg. Einfach fantastisch wie sich die Steyr in das Gestein seinen Weg gearbeitet hat und links und rechts eine Au Landschaft geformt hat. In Grünburg beende ich meinen Trainingslauf dort habe ich 46 km erreicht mit 1200 HM das entspricht ca. die halbe Distanz beim Mozart 100. http://connect.garmin.com/activity/152468882
So freue ich mich auf diese Herausforderung in Salzburg beim Mozart 100.
wer lauft der findet Andreas

Wann: 23.06.2012 ganztags Wo: Mozart 100, Mozartplatz 1, 5020 Salzburg auf Karte anzeigen
Autor:

Andreas Gindlhumer aus Steyr & Steyr Land

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