Vielversprechende Messungen
Windräder in Schönberg werden konkreter
- Viele Details müssen noch geklärt werden, fix ist aber schon, dass sich Schönberg als Standort für Windräder gut eignen würde.
- Foto: Symbolfoto: Elisabeth Peinsipp
- hochgeladen von Elisabeth Peinsipp
Im Gegensatz zum "Windpark Waldrast" sind die Vorbereitungen für Windräder in Schönberg wirklich schon weiter gediehen.
SCHÖNBERG. Über die Idee, in Schönberg Windräder zu errichten, haben wir mehrfach berichtet. Verfolgt wird das Projekt von der Gemeinde bzw. der Gemeindegutsagrargemeinschaft. Substanzverwalter Matthias Marth zum Status quo: "Die Windmessungen in Gleins sind mittlerweile abgeschlossen und das Testgerät wurde abgebaut. Die erfassten und vorliegenden Daten sind in Summe vielversprechend, wobei diese aber noch einer Validierung und einer Wirtschaftlichkeitsprüfung unterzogen werden. Das bedeutet, wir müssen uns die einzelnen Parameter anschauen und klären, wo und wie Windkraftnutzung möglich wäre."
Datensammlung läuft
Zu klären ist laut Marth zudem noch, wie die Investition möglichst lokal bzw. regional gehalten werden kann: "Wir möchten das Projekt nicht auf einen Investor von irgendwoher auslagern." Auch sollen die Kosten pro Kilowattstunde Strom "in einem Bereich liegen, der für die Bevölkerung attraktiv ist und Anreiz bietet zB über Energiegemeinschaften daran Anteil zu nehmen". Trotz aller Vorarbeiten skizziert Marth noch einen "weiten Weg": "Es wird noch dauern, bis alle Bedingungen und Voraussetzungen für ein Bewilligungsverfahren vorgeprüft sind und ausreichend gesicherte Daten zu Kosten, Erträgen und Finanzierung gesammelt sind. Erst dann ist es möglich, nächste Entscheidungen zu treffen."
Zur Gerüchteküche
Gerüchte, denen zufolge die Gemeinde Schönberg Ausgaben bzw. Vorhaben schon hintangestellt hätte, um die Windräder zu finanzieren, dementiert der Substanzverwalter: "Zum Einen weil die Gemeinde selbst nicht als Investor auftritt, sondern die Beschlüsse herbeiführt. Zum Anderen weil der Projektstatus zum jetzigen Zeitpunkt noch gar keine Rückschlüsse auf die Investitionssumme zulässt und ernstzunehmende Finanzierungsoptionen noch gar nicht auf dem Tisch liegen."
Wie bereits berichtet, will sich gegebenenfalls auch der Österreichische Alpenverein in die Diskussion einbringen, da das Vorhaben in einem "sensiblen Ökosystem" geplant ist. Mehr dazu hier.
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