Sucht

Beiträge zum Thema Sucht

Computerspiele können süchtig machen.
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Wenn das Spielen am Computer zur Sucht wird

Psychische und psychosomatische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen stehen nicht selten in Verbindung mit exzessivem Medienkonsum. ÖSTERREICH. Computerspiele können regelrecht süchtig machen. Wann die Alarmglocken bei den Eltern schrillen sollten, weiß Adrian Kamper vom Department für Psychosomatik am Klinikum Wels-Grieskirchen: „Warnsignale sind zum Beispiel, wenn die gelebten Treffen mit Freunden in der Außenwelt abnehmen, Freizeitaktivitäten vernachlässigt werden und Gespräche mit...

  • Wien
  • Innere Stadt
  • Margit Koudelka
Das Abrutschen in die Sucht wird von den Betroffenen meist nicht wahrgenommen oder verdrängt.

Gewisse Substanzen oder Gewohnheiten übernehmen die Kontrolle
Wenn ich nur nein sagen könnte

"Charakteristisch für eine Entwicklung hin zur Sucht ist der unbemerkte Übergang vom kontrollierten zum unkontrollierten Konsum", sagt Reinhard Dörflinger, Referent für Substitution und Drogentherapie der Ärztekammer für Wien. Typische Anzeichen sind ein unwiderstehliches Verlangen, Kontrollverlust sowie Vernachlässigung anderer Interessen. Süchtig kann man nach bestimmten Substanzen sein, etwa Zigaretten, Alkohol, Medikamenten oder illegalen Drogen. Es gibt aber auch nicht stoffgebundene...

  • Wien
  • Innere Stadt
  • Margit Koudelka
Wenn das eigene Kind ständig online ist, müssen Eltern hellhörig werden.
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Jugendliche im Netz der Sucht gefangen

Auf Computer, Handy und Internet können die meisten Kinder und Jugendlichen nur schwer verzichten. Bei rund vier Prozent der europäischen Jugendlichen entwickelt sich aus dem Internetgebrauch sogar eine Sucht, die ihre Gesundheit gefährdet. „Wir können nicht in Stunden messen, ab wann die Nutzung des Internets oder Computers krankhaft ist, aber wir haben Patientinnen und Patienten, die bis zu 60 Stunden unter der Woche und quasi das gesamte Wochenende im Internet surfen oder online spielen“,...

  • Marie-Thérèse Fleischer
Je früher Jugendliche oder sogar Kinder mit dem Rauchen beginnen, desto schwerer kommen sie wieder davon los.

Jugendliche besonders anfällig für Nikotinsucht

Junge Menschen sind für Suchtverhalten besonders anfällig. "Dies hängt mit der Gehirnentwicklung zusammen", weiß Angela Zacharasiewicz von der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde im Wilhelminenspital der Stadt Wien. Besonders in der Phase der Pubertät finden weitreichende "Umbauarbeiten" im Gehirn der Jugendlichen statt. Dadurch besteht während dieser Phase das Risiko, rasch und dauerhaft nikotinabhängig zu werden. "Wer früh zu Rauchen beginnt, schadet sich auf vielfältige Weise", so...

  • Margit Koudelka
Sportsüchtige stecken im Fitnesswahn fest, ihr Leben kreist um Muckis und Co.
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Süchtig nach Sport

Man möchte meinen, dass es kaum Menschen gibt, die sich zuviel bewegen. Doch sie gibt es. Sportsucht ist vergleichbar mit anderen Süchten und kann das Leben von Betroffenen kontrollieren. Ein erstes Anzeichen für Sportsucht ist ein schlechtes Gewissen, wenn man einen sportfreien Tag einlegt und wenn andere Lebensbereiche wie Familie oder Beruf vernachlässigt werden. Die Sucht spielt sich zwar auf psychischer Ebene ab, hat aber bei Ignorieren der Warnzeichen negative körperliche...

  • Julia Wild
20% aller Alkoholabhängigen in Österreich sind Frauen.
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Sucht ist auch Frauensache

Alkohol-, Zigaretten- und Tablettenabhängigkeit sind die häufigsten Suchtformen bei Frauen. Die Ursachen variieren und können von Depressionen bis hin zu Selbstwertproblemen reichen. Zwar gelten nach wie vor Männer als Hauptrisikogruppe für sämtliche Süchte, dennoch tappen auch immer mehr Frauen in die Falle von Alkohol und Co. Das Suchtverhalten von Mann und Frau unterscheidet sich maßgeblich. Wo Männer vermehrt zu Aggressionen neigen, richten Frauen ihre Wut gegen sich selbst und...

  • Julia Wild
Das Programm haben u.a. Brigitte Fleischhacker (3.v.r.) und Friederike Trummer (2.v.r.) in Mureck umgesetzt.

Mit "plus" gegen Sucht

Suchtpräventions- programm in Schulen zeigt Erfolg, wie auch eine Studie belegt. „Es ist wichtig, gute suchtpräventive Arbeit in Schulen zu leisten und dazu braucht es Menschen, die gut ausgebildet sind und diese Herausforderung annehmen", stellt Steiermarks Landessschulratspräsidentin Elisabeth Meixner fest. Der Thematik Sucht stellten sich 35 Lehrer von elf steirischen Schulen, die vor Kurzem für ihren Einsatz ausgezeichnet wurden. Sie setzten in der 5. bis 8. Schulstufe mit 317 Schülern...

  • Stmk
  • Leibnitz
  • Markus Kopcsandi
Nicole Knopp steht Menschen mit Suchtproblemen donnerstags von 10 bis 16 Uhr im Medcenter Saaz, Paldau, mit professioneller Beratung zur Seite.

In Sachen Suchtfragen

Oft steckt man schneller in Problemen als man denkt. Beratung findet man beim b.a.s in Saaz. Süchte sind Begleiter unseres täglichen Lebens – ob sie als Lebensbegleiter taugen oder eher dem „Verleben“ dienen, weiß man oft erst, wenn man bereits zu tief drinsteckt. Als lokale Anlaufstelle dient in Feldbach seit 1993 die Beratungsstelle b.a.s. („betrifft abhängigkeit und sucht“) der Steirischen Gesellschaft für Suchtfragen, die seit Kurzem ihren Standort von der Oedterstraße in das Medcenter...

  • Stmk
  • Graz-Umgebung
  • Markus Kopcsandi
Nicole Knopp (r.) und Birgit Zeichen von b.a.s.

Zwei Fragen an Nicole Knopp

Die b.a.s-Suchtberatungsstelle in Graz bzw. Saaz ist u. a. Anlauf- bzw. Beratungsstelle in Sachen Sucht. Sie haben die lokale Leitung inne. Was sollte bzw. muss man über Mephedron wissen? Ganz allgemein ist Mephedron eine chemische Verbindung, die mit Cathinon, dem stimulierenden Wirkstoff des Kath-Strauches und Methcathinon verwandt ist. Strukturell ist Mephedron mit Amphetamin verwandt. Es zählt zu sogenannten „Research Chemicals“. Bedeutet so viel, dass aufgrund der Tatsache, dass die...

  • Stmk
  • Graz-Umgebung
  • Markus Kopcsandi

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