Allergiker
Mit dem Frühling kommen die Allergien

Jetzt beginnt wieder die Zeit der Nieserei - die Pollen sind am Weg
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  • hochgeladen von Julia Scheiring

Sie sind wieder da! Klein, gemein und bereit, allen Allergikern mächtig auf die Nerven zu gehen. Die Rede ist von den Pollen.

Während Erle und Hasel schon wieder fast fertig sind, "blühen" Esche und Birke im wahrsten Sinne des Wortes auf. Auch die Gräser sind ab Mitte April auf dem Vormarsch. Das bedeutet für alle Allergiker: tränende Augen, Schnupfen, Juckreiz, Husten und in schlimmen Fällen sogar Asthmaanfälle.

Ursächliche Behandlung nur durch Immuntherapie

"Vorbeugung ist schwer" meint Apotheker Mag. Michael Knöpfler. Die einzige Möglichkeit zur Vorbeugung bzw. zur ursächlichen Behandlung ist die Immuntherapie. Dabei werden dem Patienten so lange Extrakte der Allergene verabreicht, bis der Körper die Symptome reduziert. Sie führt in den meisten Fällen zur weitgehenden oder völligen Beschwerdefreiheit. Man kann sie entweder in Form von Tabletteneinnahme durchführen oder mithilfe von Spritzen. In beiden Fällen sollte die Therapie über einen Zeitraum von 3-5 Jahren durchgeführt werden. In der Regel wird mit der Therapie schon kurz vor der Saison der entsprechenden Pollen begonnen.

Die Angst vor Cortison nehmen

Wer die Symptome lindern will, kann auch auf Medikamente zurückgreifen. Diese unterdrücken zwar die allergische Reaktion, behandeln aber nicht die Allergie selbst. Das ist durchaus sinnvoll, denn "die Schleimhäute werden während der allergischen Reaktionen durchlässiger für allergene Moleküle", informiert die österreichische Plattform pollenwarndienst.at. Deshalb: nicht durchbeißen, sondern die Symptome wirklich behandeln. "In den meisten Fällen bekommen die Patienten Anti-Hystaminika", berichtet Michael Knöpfler. "Diese machen jedoch müde, darauf sollte man besonders beim Autofahren achten." In schweren Fällen empfiehlt er Cortisone: "Man muss den Leuten auch die Angst vor den Cortisonen nehmen. Moderne Varianten haben viel weniger Nebenwirkungen und solange man sie nicht zu viel und zu lange einnimmt, sind sie nicht gefährlich", hält der Apotheker fest.

Pollenwarndienst leistet tolle Arbeit

Eine weitere Methode, dem Allergiealptraum zu entgehen, wäre die schlichte Allergenvermeidung. Natürlich kann dieser nie ganz vermieden werden, aber man kann ihn auf ein Minimum reduzieren. Dabei helfen zum Beispiel Pollenfilter fürs Auto, Pollenfiltermasken oder Pollenschutzgitter. Ebenfalls ratsam: zur Pollen-Hochzeit eher innen aufhalten. Schutz bietet auch der Laubwald, denn die Blätter dienen als Filter. Auch kleine Tricks im Alltag wie viel Wasser trinken, keinen Alkohol trinken, nicht rauchen oder Wäsche nicht im Freien trocknen lassen, können das Schlimmste verhindern. Auf der Website pollenwarndienst.at sind noch zahlreiche weitere Tipps aufgelistet. Hier wird auch tagesaktuell und ortsbezogen über aktuelle Belastungen informiert. Mittlerweile ist der Service auch als App erhältlich – ein guter Tipp für alle Allergiker.

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