Kuchl
Bei "Befo" werden jetzt Burger gebraten

Thomas Seiwald (r.) und Dominik Wittner an der Theke von Kuchls erstem Burger-Lokal "Befo". | Foto: Thomas Fuchs
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Zwei Kuchler bringen frischen Wind in die Gemeinde: Bei "Befo" gibt es jetzt Burger "made in Kuchl".

KUCHL. Wenn Dominik Wittner einen Burger zubereitet, dann geschieht das nach den modernsten Regeln: Die Burgerpatties werden hier nämlich "gesmashed", das heißt sie werden mit einem Eisen zerdrückt: "So bleibt das Fleisch saftig und die Außenseite knusprig", erklärt Wittner den Trend aus den USA. Das Fleisch kommt nämlich in Form von Kugeln an, geliefert von der Fleischerei Gumpold. "Wir beziehen unsere Zutaten aus der Region", erklärt "Befo" Inhaber und Gründer Thomas Seiwald. Die frischen Burgerbrötchen bereitet die Biobäckerei Pföss zu.

Das Auge isst mit: ein köstlicher Cheeseburger. | Foto: Thomas Fuchs
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Chance genutzt

Seit dem 7. September hat in Kuchl das neue Burger Restaurant "Befo" schon geöffnet. Thomas und Dominik kennen sich schon lange, gemeinsam starteten sie mit dem ersten Burger-Lokal der Gemeinde. Dominik ist leidenschaftlicher Koch, Thomas kommt aus der Gastronomie und hat anschließend in Wien studiert. Das ehemalige Döner-Lokal gegenüber der Raiffeisenkassa in der Nähe des Kuchler Ortszentrums war seit Längerem vakant: "Ich habe mir gleich gedacht: Das ist es", sagt Thomas Seiwald und pachtete das Lokal.

Alles aus der Region

Der Vorgänger hinterließ die gesamte Inneneinrichtung, einen 400 Kilogramm schweren Pizzaofen und Kebabspieße inklusive. "Ich könnte jetzt sofort eine Pizzeria oder ein Kebab-Lokal aufmachen, aber ich wollte von Anfang an Burger machen", scherzt Thomas. Die Eingewöhnungszeit war für das junge Lokal turbulent. "Wir haben viel ausprobiert, im Freundeskreis und mit Bekannten, die verschiedensten Rezepte."

Jetzt besteht das Angebot, aus Burgern mit Rinder- oder Hühnerfleisch, oder ganz fleischlos als Veggieburger. In Planung sind nach der Eingewöhnungsphase auch neue Kreationen, etwa ein monatlicher Spezialburger. "Wir haben den Anspruch, alles regional und nachhaltig zu machen und Zulieferer aus der Umgebung zu unterstützen." Und woher kommt der Name "Befo"? "Nicht von 'Beef', also von Fleisch", sagt Thomas. Es ist eine Anspielung auf seinen Nachnamen Seiwald: "Be Forest" auf Englisch.

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