gruber&more Hallein
Rhapsody in Hollywood
- Regisseur Simon Jaritz-Rudle und das Weihnachtsspiel.
- Foto: Josef Wind
- hochgeladen von Josef Wind
Der Kulturverein gruber&more präsentierte kürzlich im Keltenmuseum das Herbstprogramm und gab einen Ausblick auf 2027 mit zahlreichen Highlights.
HALLEIN. Es ist schon beachtlich, was der von Ehrenamtlichen geführte Verein auf die Beine stellt. Obmann Herbert Struber und sein Team setzen im nicht armen Kulturleben der Stadt immer wieder besondere Akzente. So eröffnet am 18. Oktober der international gefeierte Benjamin Schmid den Herbstreigen mit einem Werk des Hollywood-Komponisten Korngold. „Rhapsody in Hollywood“ lassen Musik und Film zu einem gemeinsamen Erlebnis verschmelzen. Am 15. November kommt Matthias Schorn and Friends in das Stadttheater und am 21. November gibt es wieder einen Abend voller Swing, Funk und Soul mit „Superbrass“ und als Gaststar Sängerin Anna May. Der Kammerchor „Cor-Os-Anima“ – 2019 von Norbert Brandauer, ehemaligen Sängerknaben-Chorleiter, gegründet, bringt am 22. November das „Biber-Requiem“ in die Stadtpfarrkirche. Mit viel Spannung wird das Halleiner Weihnachtsspiel am 19. und 20. Dezember erwartet. Regisseur Simon Jaritz-Rudle hat das Stück weiterentwickelt, die neuen Kleider kommen wieder von der Modeschule, es gibt starke Musik und Lieder sowie viele Kinder auf der Bühne. „Wir wollen das große Fest, die Freude und die frohe Botschaft in den Mittelpunkt stellen“, so Jaritz-Rudle. Und Claudia Schwenk, die das Programm präsentierte, ergänzt: „Wir tragen die Botschaft des Weihnachtsspiel ins Heute.“
Spannendes Jahr 2027
Das neue gruber&more–Jahr beginnt im Jänner mit dem Liederabend „Die schöne Müllerin“ den Bernhard Teufel mit einem Liederzyklus von Franz Schubert präsentiert. „Klassik aus Havanna“ heißt ein Klavierkonzert mit Matej Dzido, der Originalwerke lateinamerikanischer Klaviermusik der frühen 1920-er Jahre spielt. Am Ostersonntag wartet ein festliches Orchesterkonzert, wobei die Bad Reichenhaller Philharmoniker Ludwig van Beethoven und dessen 200. Todestag in den Mittelpunkt stellen. Am 18. April wird Valeria Lanner (24) – Shootingstar aus Abtenau – auf der Gruberorgel begeistern, Schauspielerin Gerti Drassl liest entsprechende Texte. Chorleiter und Komponist Christian Göhringer hat in den Archiven eine Rarität von F. X. Gruber entdeckt, die noch nie gespielt wurde, Termin 23. Mai. Ein besonderes Konzert gibt es dann am 27. Juni. „Lungo5“ mit fünf großartigen Männerstimmen werden wieder mit dem Kammerorchester musizieren. Und im Herbst ist eine Lesung von Hubert von Goisern aus dessen neuem Buch vorgesehen. „Wir wollen mit gruber&more das Erbe von F. X. Gruber weiterführen, wir haben uns die Latte hoch gelegt und freuen uns, dass das Programm für alle Geschmäcker entwickelt wurde“, so Herbert Struber.
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