Anton Erlbacher setzt sich die Krone auf
Kuchler ist Österreichs Radmarathon-König
- Der 26-jährige Kuchler entscheidet die größte Radserie Österreichs für sich.
- Foto: Monika Stadlmann
- hochgeladen von Simon Haslauer
Anton Erlbacher aus Kuchl hat erneut die Gesamtwertung der Austria Top Tour gewonnen. Mit starken Ergebnissen bei fünf Rennen setzte sich der 26-Jährige an die Spitze der größten Radmarathonserie Österreichs.
SALZBURG. Tausende Radsportler pilgern jedes Jahr zur Austria Top Tour (ATT). Heuer standen dabei erstmals sieben Bewerbe am Programm: Den Auftakt bildete traditionell der Neusiedler See Radmarathon in Mörbisch im April. Tags zuvor gab es auch Punkte beim Einzelzeitfahren im Rahmen des Radmarathon-Auftakts im Burgenland.
- Am Rennen auf der Thayarunde.
- Foto: Andreas Biedermann
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Im Juni folgten anschließend der Kärnten Radmarathon in Bad Kleinkirchheim, die Dolomitenradrundfahrt rund um die Lienzer Dolomiten und der 5-Seen Radmarathon in Mondsee. Im Juli wurde die Austria Top Tour mit der Salzkammergut Trophy und dem MTB- und Gravel-Marathon in Bad Goisern sowie erstmals mit dem Thayarunde Radmarathon in Waidhofen an der Thaya beschlossen.
„Die Austria Top Tour konnte im heurigen Jahr mit insgesamt 13.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Teilnahmerekord erzielen und damit ihre Position als größte Radmarathonserie Österreichs weiter festigen.“
Hannes Hessenberger, Vorsitzender der Austria Top Tour
Erlbacher krönt sich zum besten Radmarathonfahrer Österreichs
Der 26-jährige Anton Erlbacher aus Kuchl bestritt – ähnlich wie der Zweitplatzierte Fabian Reischenboch vom RSV Atterbiker – fünf Rennen der Serie. Durch konstant gute Leistungen mit einem Sieg bei der Thayarunde, Rang zwei beim ARBÖ Kärnten Radmarathon und Platz drei beim Neusiedler See Radmarathon holte er sich nach 2025 erneut die Gesamtwertung.
„Dieser Erfolg bedeutet mir sehr viel. Er ist eine Belohnung für unzählige Trainingsstunden und einer konsequenten Selbstdisziplin“, sagt der 26-jährige Erlbacher aus Kuchl, der in Golling als Lehrer arbeitet. Im Vorjahr radelte er 20.000 Kilometer mit 350.000 Höhenmetern, „heuer werden es etwas mehr sein“, schmunzelt er.
Auch im nächsten Jahr wird er bei der ATT teilnehmen, denn: „Die Austria Top Tour hat einen sehr hohen Stellenwert im Amateurbereich, da die ausgewählten Rennen äußerst anspruchsvoll sind. Dass heuer auch die Österreichische Meisterschaften im Radmarathon in Waidhofen an der Thaya Teil der Serie waren, wertet die Serie zusätzlich auf. Diese konnte ich auch zum zweiten Mal in Folge gewinnen.“
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