Kommentar: Der harte Kampf um den zweiten Platz

Die FPÖ Tirol hat sich zwei klare Wahlziele gesteckt: als erstes Ziel nannte FPÖ-Chef Abwerzger die Verdoppelung der Stimmen von 9,35 Prozent und damit die zweitstärkste Partei zu werden. Das zweite Ziel ist die Verhinderung von Schwarz-Rot und von Schwarz-Grün. Ersteres wird wohl zu erreichen sein, Zweiteres wohl nicht. Aber die FPÖ will sowieso in die Tiroler Regierung, auch ein erklärtes Ziel von HC Strache. Die SPÖ wiederum sieht eine richtungsentscheidende Wahl, sie will stärkste Oppositionspartei werden und ebenso Platz zwei schaffen. Das ist ein hehres Ziel, denn Umfragen sagen derzeit andere Ergebnisse voraus. Aber Blanik wirft alles in die Waagschale, die neue SPÖ Tirol ist motivierter denn je, den weiteren Rechtsruck zu unterbinden. Und sollte das scheitern, wird Blanik die Konsequenzen ziehen und zurücktreten. Die Grünen werden mangels Finanzen einen Schmalhanswahlkampf führen müssen, die ÖVP wird sich nach dem Auftakt am 27.1. mit voller Kriegskasse in die Schlacht werfen. Spätestens dann wird es richtig rundgehen in Tirol …

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