Hilfe bei Betriebsübergaben in der Tiroler Gastronomie

Hilfe für Gastronomen: Ingobert Knapp und Josef Hackl
  • Hilfe für Gastronomen: Ingobert Knapp und Josef Hackl
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  • hochgeladen von Sieghard Krabichler

TIROL. Eine Betriebsübergabe in der Gastronomie ist kein leichtes Unterfangen. „Es sind große Belastungen – das Wort Schikane will ich gar nicht aussprechen – denn die meisten Wirte sind eben keine Juristen“, sagt Fachgruppenobmann Josef Hackl zur Causa. In den nächsten drei Jahren schätzt Hackl die Zahl der Übergaben in Tirols Gastronomie auf etwa 1.500 Betriebe. Immer öfter fordert die Behörde bei der Übergabe auch eine Betriebsanlagenüberprüfung. Daher wird es in Zukunft auch die Möglichkeit geben, externe Fachleute für diese Anlagenüberprüfung zu kontaktieren.
„Oftmals wissen die jungen Unternehmer nicht, welche Genehmigungen vorhanden sind. Daher wird hier neben der fachlichen Beratung auch juristischer Beistand gegeben“, sagt Ingobert Knapp von der Fachgruppe, der diese Betriebsübergaben betreut. „Wie viele Betriebsübergaben wir bereuten müssen, kann noch nicht abgeschätzt werden, vorerst werden wir die Fälle an ein externes Rechtsanwaltskanzlei übergeben“, sagt GF Peter Trost.
Hackl warnt aber: „Eine Betriebsübergabe sollte mindestens ein Jahr vorher vorbereitet werden, denn auch die Betriebsanlagenüberprüfung geht nicht von heute auf morgen.“ Auskünfte erteilt die Fachgruppe Gastronomie in der WKO.

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