Hattrick für Österreichs "beste Jugendarbeit"

Proette Melanie Wolkersberger (re.) mit Marko Stepinac,  Felix Schrott und Laurenz Kubin.
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ATZENBRUGG / ÖSTERREICH. Drei Mal in Folge wurde nun der Diamond Country Golf Club österreichweit für die beste Jugendarbeit ausgezeichnet. Welche Ziele Proette Melanie Wolkersberger verfolgt, welche Entwicklungen die Kinder machen und was sie sich wünscht verrät sie bei einem Gespräch mit den Bezirksblättern.
Mehr Trainingsstunden, mehr Kinder, mehr Camps und trotzdem muss die Trainingsqualität die gleiche bleiben, das ist ihr wichtig. Aber auch, dass "das Team jetzt auf neuen Beinen steht: Wir haben drei Pros, die nur für die Jugend da sind, zusätzliche Betreuer sowie eine Übungsleiterin", erzählt Wolkersberger stolz.

Entwicklung der Kinder

"Laurenz hat vor drei Jahren mit dem Golfspiel begonnen – heute hat er Handicap -1", ist die Trainerin auf alle "ihre Kinder" stolz. So auch auf Lukas, der vor drei Jahren noch Gänseblümchen gepflückt hat und den Zieseln (Anm. Gattung Erdhörnchen) nachgelaufen ist und heuer bei der Juniors Tour an den Start geht. Die Entwicklung sehe man auch an der Trainingseinstellung – vier bis fünf Mal die Woche sind sie auf dem Platz. "Und sie schauen auch nicht mehr aus wie Hobbygolfer, sondern sind kleine Golfprofis", lacht Wolkersberger. Dass die Entwicklung auch der Club selbst mitmachen muss, ist nicht selbstverständlich. Für Präsident Christian Guzy aber schon, denn schon wieder wurden neue Busse angeschafft, mit denen die Jugendlichen zu Turnieren gekarrt werden. Auch wenn es sich bei Golf um einen Einzelsport handelt – der Konkurrenzkampf, der früher vorherrschte, ist heute Geschichte: "Wenn man auf die Tour schaut, dann spielen dort auch die Freunde miteinander. Das bedeutet auch, dass jemand bei einem schlechten Spiel nicht nur von Mama und Papa aufgefangen wird. Natürlich will man den Sportler dazu bringen, der beste zu sein, andererseits muss man auch mit einer Niederlage zurecht kommen: "Jedem sollte man den Erfolg gönnen, das kommt zurück", ist Wolkersberger überzeugt.

Mehr Kinder, mehr Kurse

Ein klares Ziel hat die Trainerin auch vor Augen: "Wir hoffen darauf, dass wir mehr Kinder aus der unmittelbaren Umgebung mit dem Golfspiel vertraut machen können". Schnupperkurse würden entsprechend angeboten werden. Was sie, Wolkersberger, sich wünscht? "Dass alle beim Golfsport bleiben, weil dich das menschlich prägt", sagt die Proette, betont aber zugleich auch den sozialen Umgang sowie den gesundheitlichen Aspekt des Golfsports.

Zur Sache
645 Trainingsstunden wurden im Jahr 2017 geleistet, 797 Turnierrunden gespielt: 76 International, 52 Österreichische Meisterschaften, 134 Juniorstour, 60 Landesmeisterschaften, 233 Schülercup, 242 sonstige Runden. 114 aktive Mitglieder U18 zählt der Club Ende 2017.

Proette Melanie Wolkersberger (re.) mit Marko Stepinac,  Felix Schrott und Laurenz Kubin.
Pemika Rakkan, Proette Melanie Wolkersberger und Norah-Sofie Seidl.

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