Autofreier Schulweg
Ohne Elterntaxi unterwegs, Großweikersdorfer Schüler gewinnen
- Schülerinnen und Schüler der klimafitten 4b (v.l.n.r.: Florian, Maxi, Tobias, Lara, Elias, Lina, Niklas, Lea, Elona, Mina, Julia und Steffi).
- Foto: Ursula Kraft
- hochgeladen von Victoria Edlinger
Ohne Elterntaxi geht’s auch: Mittelschule Großweikersdorf sammelte autofreie Schulwege bei „Klimafit zum Radlhit“
GROßWEIKERSDORF. Knapp 3.000 Schülerinnen und Schüler aus 34 Schulen in 18 Bezirken haben dieses Jahr beim Radland Niederösterreich-Wettbewerb „Klimafit zum Radlhit“ teilgenommen. Im Fokus standen die Schulwege, die zu Fuß, mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt wurden.
Im Bezirk Tulln sammelte die Mittelschule Großweikersdorf – bereits ein alter Hase bei „Klimafit zum Radlhit“ – auch heuer wieder eifrig autofreie Schulwege. Motiviert von Lehrerin Ursula Kraft schaffte es die 4b schließlich aufs Siegerstockerl des Mobilitätswettbewerbs von Klimabündnis Niederösterreich. Die Klasse sicherte sich damit einen Hauptpreis: eine Erlebnisführung in Retz mit Windmühle und Erlebniskeller.
- Die Aktion „Klimafit zum Radlhit“.
- Foto: Klimabündnis Niederösterreich
- hochgeladen von Victoria Edlinger
Projektleiterin Eva Zuser vom Klimabündnis Niederösterreich zieht eine positive Bilanz: „Dank engagierter Lehrkräfte und zahlreicher Sponsoren war der Radland-Wettbewerb auch heuer wieder erfolgreich. Jeder autofrei zurückgelegte Schulweg ist ein echter Beitrag zur Verkehrssicherheit. Ein geringeres Verkehrsaufkommen vor den Schulen reduziert Gefahrensituationen und entlastet gleichzeitig die Umwelt.“
Der Mobilitätswettbewerb
„Klimafit zum Radlhit“ verbindet erfolgreich spielerisches Lernen mit klimafitter Mobilität und Verkehrserziehung: Auf 6 virtuellen Routen quer durch Niederösterreich sammelten 150 Klassen der 5. bis 8. Schulstufe Punkte für autofrei zurückgelegte Schulwege. Die Eltern wurden mit ins Boot geholt, um das Engagement nachhaltig zu unterstützen. Unterwegs lernten die Kinder nicht nur Wissenswertes über die Region, sondern erfuhren auch, wie aktive Mobilität im Alltag sicher gelingt – etwa durch gut sichtbare Kleidung, achtsames Radfahren und das Nutzen gesicherter Übergänge. Von regionalen Naturparks, Bildungs- und Kulturstätten wurden Erlebnisführungen als Preise zur Verfügung gestellt.
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