Römer kommen nach Tulln

Das Schiff wird mit original nachgebauten römischen Werkzeugen gebaut.
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  • Das Schiff wird mit original nachgebauten römischen Werkzeugen gebaut.
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  • hochgeladen von Marlene Trenker

TULLN. 19 Partner sind an dem Projekt beteiligt, um die Geschichte des Donaulimes zu erhalten. Wer wird der Pilot-standort zwischen Deutschland und dem Schwarzen Meer? Natürlich Tulln. 

"Es wird eine wunderbare Reise in die Vergangenheit",

ist Bürgermeister Peter Eisenschenk überzeugt.

Für die Tullner gibt es dann wieder etwas Neues zu erleben. "Es wird eine tolle Attraktion werden", so der Stadt-Chef. Die Donau-Universität Krems erhielt den Zuschlag für das EU-Projekt "Living Danube Limes". Damit wird sichergestellt, dass die römische Militärgrenze nicht in Vergessenheit gerät. Für dieses Projekt gibt es auch einen besonderen Botschafter: ein originalgetreuer Nachbau eines römischen Flussschiffes. "Das Projekt entwickelt sich gut weiter", erzählt Projektbetreuerin Anna Maria Kaiser von der Donau-Uni.
Derzeit wird an dem Schiff gebaut.

"Die Bäume dafür sind auch schon bereit",

so die Lehrgangsleiterin im Zentrum für Kulturgüterschutz.

Dafür wird nämlich hartes Holz wie Eiche benötigt. Gebaut wird das Schiff auch nicht mit Werkzeugen aus herkömmlichen Baumärkten, sondern mit historischen Werkzeugen ohne moderne Hilfsmittel. Ebenso wie es im vierten Jahrhundert gebaut werden würde.

Original römisches Schiff

Ab dem zweiten Halbjahr 2022 wird es die Donau mit authentisch ausgestatteten Crews befahren. Um das Erbe der Römer zu erhalten, wird noch mehr getan. Die archäologische Zusammenschau gibt es bereits. Teile des Donaulimes werden dabei virtuell rekonstruiert.

"Die Stadt Tulln wird hier auch viele Inputs liefern",

so Andreas Pimperl von der Stadtgemeinde.

So wird es ein Römerfest und Expertentagungen geben. Der Donaulimes ist auch drauf und dran UNESCO-Weltkulturerbe zu werden, wenn alle Formalitäten erledigt sind. Zunächst gab es Schwierigkeiten auf ungarischer Seite. "Nun deutet aber alles darauf hin", ist Kaiser über die Erlangung des Weltkulturerbes überzeugt. Durch die Forschungstätigkeiten im Rahmen von „Living Danube Limes“ werden Forschungslücken um den Donaulimes geschlossen.
Die Vermittlung der Forschungsergebnisse wird durch die Vernetzung der archäologischen Museen entlang der Donau sowie durch die „Living Danube Limes App“ vorangetrieben.

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