„Sharrows“ für mehr Radfahrer-Sicherheit in der Wiener Straße

Die "Sharrows" wurden als Versuch in der Wienerstraße markiert. Vizebürgermeister Harald Schinnerl und Alfred Kaiblinger von der Radlobby Tulln waren kurz nach den Markierungsarbeiten zum Lokalaugenschein vor Ort.
  • Die "Sharrows" wurden als Versuch in der Wienerstraße markiert. Vizebürgermeister Harald Schinnerl und Alfred Kaiblinger von der Radlobby Tulln waren kurz nach den Markierungsarbeiten zum Lokalaugenschein vor Ort.
  • Foto: Stadtgemeinde Tulln
  • hochgeladen von Karin Zeiler

TULLN (red). Das enge Überholen von Autofahrern drängt Radfahrer immer weiter an den rechten Fahrbahnrand und bringt sie dadurch oft in gefährliche Situationen. Insbesondere das Öffnen von Türen bei parkenden Autos kann schnell zu einem plötzlichen Hindernis werden. „Sharrows“ sollen dabei eine Optimierung bieten: Die Bodenmarkierungen werden bereits erfolgreich in vielen Ländern eingesetzt und wurden auf Anregung der Radlobby Tulln nun testweise in der Wiener Straße angebracht. Der Begriff „Sharrows“ leitet sich von den englischen Worten "Share" = teilen und "Arrow" = Pfeil ab.

Bewusstsein für Radverkehr schärfen

Bei Einhaltung der vorgeschriebenen Sicherheitsabstände dürften Autofahrer in engen Straßen wie der Wiener Straße die Radfahrer nicht überholen. Viele versuchen es trotzdem oder fahren sehr eng auf und setzen so insbesondere ungeübte, sehr junge oder ältere Radfahrer unter Druck. Einige sehen sich sogar veranlasst auf den Gehsteig auszuweichen – was dort wiederum zu Konflikten mit den Fußgehern führt. Die neuen Bodenmarkierungen sollen bei allen Verkehrsteilnehmern mehr Bewusstsein dafür schaffen, dass die Fahrbahn auch von Radfahrern genutzt wird und diese in einem angemessen großen Sicherheitsabstand zu den parkenden Autos fahren dürfen. Dies soll nachhaltig zur Optimierung der Sicherheit für die Radfahrer beitragen.

Zusammenarbeit mit der Radlobby

Die Sharrows sind einer von vielen Impulsen der Radlobby Tulln. In Zusammenarbeit zwischen den engagierten Radfahrern und der Stadtgemeinde Tulln wurden bereits viele Optimierungspotentiale erarbeitet und umgesetzt – Beispiele dafür sind u.a. die Optimierung der Markierungen, der Verkehrszeichen und Radwegbreite bei der Unterführung Bahnhofstraße, die Anbringung eines großflächigen Spiegels in der Unterführung Frauentorgasse, Verbesserungen von Sichtweiten, Randsteinabflachungen und weitere zusätzliche Markierungen.
„Wer aufhört zu treten, der fällt um – gemäß diesem Motto sind wir bemüht, das Radwegenetz und die Sicherheit der Radfahrer laufend weiter zu optimieren. Die Radlobby Tulln ist dafür ein wichtiger Impulsgeber und Partner – danke für die ausgezeichnete Zusammenarbeit“, so Vizebürgermeister Harald Schinnerl.

Autor:

Karin Zeiler aus Tulln

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