Tullns Gemeinden sind stolz auf den "Igel"

Kirchberg am Wargam Bürgermeister Wolfgang Benedikt, Absdorfs Bürgermeister Franz Dam, Sitzenberg-Reidlings Ricarda Öllerer, Tullns Umweltgemeinderätin Eva Koloseus, St. Andrä-Wörderns geschäftsführende Gemeinderätin Astrid Pillmayer und Zeiselmauer-Wolfpassings Bürgermeister Eduard Roch nahmen von Landesrat Mag. Karl Wilfing (4.v.l.) und Präsident LAbg. Mag. Alfred Riedl (2.v.r.) die Auszeichnung „Goldener Igel“ von „Natur im Garten“ entgegen.
  • Kirchberg am Wargam Bürgermeister Wolfgang Benedikt, Absdorfs Bürgermeister Franz Dam, Sitzenberg-Reidlings Ricarda Öllerer, Tullns Umweltgemeinderätin Eva Koloseus, St. Andrä-Wörderns geschäftsführende Gemeinderätin Astrid Pillmayer und Zeiselmauer-Wolfpassings Bürgermeister Eduard Roch nahmen von Landesrat Mag. Karl Wilfing (4.v.l.) und Präsident LAbg. Mag. Alfred Riedl (2.v.r.) die Auszeichnung „Goldener Igel“ von „Natur im Garten“ entgegen.
  • Foto: Natur im Garten / Lechner
  • hochgeladen von Karin Zeiler

KIRCHBERG / BEZIRK (pa). Im Rahmen des „Natur im Garten“ Gemeindetags in Kirchberg am Wagram wurden 40 Gemeinden mit dem Goldenen Igel ausgezeichnet. Im Bezirk Tulln erhielten die Gemeinden Absdorf, Kirchberg am Wagram, Sitzenberg-Reidling, St. Andrä-Wördern, Tulln und Zeiselmauer-Wolfpassing die höchste Auszeichnung von „Natur im Garten“. „Diese Gemeinden verpflichten sich nicht nur der Einhaltung der ,Natur im Garten‘ Kriterien, sondern dokumentieren und evaluieren ihre Leistungen. Sie machen Niederösterreich durch ihr Engagement noch lebenswerter“, so Landesrat Karl Wilfing.
„75% der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher wünschen sich naturnah gepflegte öffentliche Grünraume. Öffentliche Grünflächen sind für Bewohnerinnen und Bewohner ein wichtiger Ort zum Verweilen und aktiv sein. Es freut uns sehr, dass die Kernkriterien der Aktion ,Natur im Garten‘ von den Gemeinden aktiv umgesetzt werden und wir damit eine intakte Umwelt fördern. Damit zeigen die Kommunen vor, wie einfach die naturnahe Pflege von Gärten und Grünräumen ist“, so Landesrat Karl Wilfing.

Verzicht auf Pestizide

Die Aktion „Natur im Garten“ setzt sich seit über 18 Jahren für die Ökologisierung der Gärten und Grünräume in Niederösterreich ein. Im Mittelpunkt stehen die drei Kernkriterien: Verzicht auf Pestizide, chemisch-synthetische Düngemittel und Torf. Zugleich wird großer Wert auf biologische Vielfalt und Gestaltung mit heimischen und ökologisch wertvollen Pflanzen gelegt. Mit dem „Goldenen Igel“ werden jene Gemeinden ausgezeichnet, die während eines Jahres diese Kriterien von „Natur im Garten“ zu 100% erfüllen, ihre Leistungen dokumentieren und sich einer Begutachtung unterziehen. Insgesamt wurden am „Natur im Garten“ Gemeindetag in Kirchberg am Wagram 40 „Goldene Igel“ Plaketten für das besondere Engagement der naturnahen Pflege von halböffentlichen und öffentlichen Grünräumen überreicht.
„Die Gemeinden nehmen bei der Ökologisierung von Gärten und Grünräumen eine Vorbildwirkung ein. 225 niederösterreichische Gemeinden verzichten bei der Grünraumpflege auf Pestizide. Der NÖ-Gemeindebund hat gemeinsam mit dem Land Niederösterreich ein großes Ziel formuliert: bis 2020 sollen alle öffentlichen Grünflächen in Niederösterreich ohne Pestizide gepflegt werden“, so Präsident LA Alfred Riedl.

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