Österreichweit einzigartig
Handyparken für Kurzparkzonen und Parkgaragen

Bürgermeister Mag. Peter Eisenschenk und Stadtrat Mag. Johannes Sykora bei der Einfahrt der Parkgarage Albrechtsgasse, die mit einem neuen System aufgerüstet und damit „Handyparken“-tauglich werden soll.
  • Bürgermeister Mag. Peter Eisenschenk und Stadtrat Mag. Johannes Sykora bei der Einfahrt der Parkgarage Albrechtsgasse, die mit einem neuen System aufgerüstet und damit „Handyparken“-tauglich werden soll.
  • Foto: Stadtgemeinde Tulln
  • hochgeladen von Karin Zeiler

In der Gartenstadt Tulln sind bald keine lästigen Wege zu Ticket-Automaten mehr notwendig.

TULLN (pa). Mit 1. Juli können Kurzparkzonen-Tickets wieder per Handy gebucht werden – aber nicht nur das: Ab spätestens Jahreswechsel 2019/20 werden sich für registrierte Handyparker die Ein- und Ausfahrtsschranken in den städtischen Parkgaragen vollautomatisch öffnen und der zu bezahlende Parktarif wird über die App abgebucht – diese Kombination ist in Österreich bisher einzigartig.
Ähnlich wie in Wien wird es ab 1. Juli auch in Tulln möglich sein, mittels der gängigen App „Handyparken“ Kurzparkscheine zu buchen. Ein zusätzliches Serviceangebot dazu gibt es, sobald seitens des Anbieters die letzten technischen Voraussetzungen geschaffen sind: „Wir rüsten das Ein- und Ausfahrtssystem in unseren Parkparagen auf und verknüpfen dieses mit dem Handyparken. Tulln ist dann der erste Partner, mit dem unser Anbieter dieses System umsetzt und damit Vorreiter in Österreich“, so Mag. Johannes Sykora, Stadtrat für öffentliche Einrichtungen.

Kennzeichenerkennung erspart Gang zum Ticket-Automaten

Die Ein- und Ausfahrten der städtischen Parkgaragen in der Frauentorgasse und der Albrechtsgasse werden mit einer Kennzeichenerkennung nachgerüstet und ab voraussichtlich Jahreswechsel 2019/20 in das System des Handyparken-Anbieters integriert, sobald dieser alle technischen Voraussetzungen dafür geschaffen hat. Damit wird es möglich, dass sich bei in der App registrierten „Handyparkern“ der Schranken ohne Gang zum Ticket-Automaten öffnet und der fällige Betrag automatisch über die App abgerechnet wird. Auch bei Dauerparkern und Inhabern von Beschäftigtenparkkarten wird sich der Schranken dank dieser Systemaufrüstung künftig automatisch öffnen. Die Stadtgemeinde Tulln investiert in diese Dienstleistungsoptimierung insgesamt ca. € 20.000,- zuzüglich monatlicher Kosten für den laufenden Betrieb.

Handyparken in der Gartenstadt: Bereits vor über 10 Jahren Vorreiter

Bereits vor über 10 Jahren wurde in Tulln Handyparken angeboten – neben Wien war Tulln damals eine der ersten Städte Österreichs, die diesen Service angeboten haben, damals noch per SMS. Während des Baus der Tiefgarage am Hauptplatz waren Sonderregelungen für das Parken notwendig, wodurch das Handyparken an Bedeutung verlor und eingestellt wurde. Nach der Fertigstellung der Tiefparkgarage wurde die Wiedereinführung dennoch geprüft, jedoch gab es den bisherigen Anbieter zu diesem Zeitpunkt nicht mehr. Andere Anbieter waren wesentlich teurer und eine Wiedereinführung zu höheren Kosten für die zum damaligen Zeitpunkt sehr wenigen Nutzer daher nicht sinnvoll. „Ich bin froh, dass wir nun wesentlich bessere Konditionen erhalten und daher das Handyparken, noch dazu in einer wesentlich umfangreicheren Variante, wieder starten können“, zieht Bürgermeister Peter Eisenschenk ein zufriedenes Resümee.

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