13.03.2017, 12:14 Uhr

Radweg-Lösung: Junge Grüne Tulln übergeben Unterschriften

Das Sprecherteam Bernhard Granadia und Veronika Hackl bei der Übergabe der Unterschriften an Bürgermeister Peter Eisenschenk. Bildrechte: Junge Grüne (Foto: Junge Grüne Tulln)

Die von den Jungen Grünen Tulln ins Leben gerufene Petition für eine sichere Verkehrslösung beim Bahnhof stößt auf großen Zuspruch und die Unterschriften wurden nun übergeben, um der drängenden Forderung Gehör zu verschaffen.

TULLN (red). Dass beim Umbau die Interessen der Radfahrer ignoriert werden, stößt den Jungen Grünen Tulln sauer auf. “Falls man in Tulln den Bahnhof kreuzen möchte, muss man das Fahrrad durch den Bahnhof schieben. Realität ist, dass die Allermeisten einfach ohne abzusteigen durchfahren, was natürlich eine Gefahr darstellen kann. Damit das im Verkehrskonzept berücksichtigt wird, haben wir nun über 400 Unterschriften gesammelt”, erklärt Bernhard Granadia, Sprecher der Jungen Grünen Tulln, die Initiative.

Das Anliegen ist auf offene Ohren gestoßen und viele positive Rückmeldungen haben die Jungen Grünen in ihrem Anliegen zusätzlich bestärkt. “Wir wollen, dass Tulln eine weltoffene, moderne Stadt ist, in der es Platz und Raum für uns alle gibt. Und da gehört eine sichere Verkehrslösung beim Bahnhof selbstverständlich dazu”, so Veronika Hackl, Sprecherin der Jungen Grünen Tulln entschlossen.

Die ÖBB fühlen sich nicht zuständig und Bürgermeister Peter Eisenschenk meinte im durchaus konstruktiven Gespräch im Zuge der Übergabe der Unterschriften, dass das Projekt zu teuer sei. "Wir fordern kein Wunder, die Situation sollte jedoch abgewogen werden und eine kostengünstige Lösung für die Gemeinde gefunden werden. Der Bedarf ist ganz offensichtlich da und wo ein politischer Wille ist, da ist auch ein Weg", so Granadia zum Abschluss ermutigend in Richtung Bürgermeister.

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