12.10.2017, 21:11 Uhr

Stimmungsimpressionismus im Antikhof

Bei der Eröffnung im Antikhof Figl. (Foto: MG Sieghartskirchen)
PLANKENBERG (pa). Am 7. Oktober 2017 fand die Vernissage zur Gedenkausstellung anlässlich des 175. Geburtstages bzw. dem 125. Todestages von Emil Jakob Schindler im Antikhof Figl in Plankenberg statt. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Es sind 15 Kunstdrucke der Künstler des Malerkreises Plankenberg ausgestellt.
Darüber hinaus präsentieren sich Künstler aus der Umgebung gemeinsam mit Marc Andeya Trefny – Kursleiter der Zeichen- und Malklasse der VHS Tulln – mit ihren Bildern und Motiven aus der Umgebung von Plankenberg.
Bürgermeisterin der Marktgemeinde Sieghartskirchen, Josefa Geiger, eröffnete die Ausstellung und konnte zirka 150 kunstinteressierte Gäste begrüßen, unter ihnen auch Bezirkshauptmann Andreas Riemer.
Marc Andeya Trefny erläuterte den Stimmungsimpressionismus, das Leben von Emil Jakob Schindler, mit seinen Aufenthalten in Plankenberg und stellte die einzelnen Künstler vor, die ihre Werke ausstellen.
Das Trio SoSiMa, bestehend aus drei jungen Musikern aus dem Tullnerfeld, umrahmte die Veranstaltung musikalisch.

Die Ausstellung im Antikhof Figl (3451 Plankenberg, Hauptstraße 7) ist noch bis 21. Oktober 2017 dienstags von 15-18 Uhr, mittwochs und donnerstags von 10-18 Uhr und samstags von 9-13 Uhr geöffnet.

Zu Emil Jakob Schindler:
Als Emil Jakob Schindler im Jahr 1884 Schloss Plankenberg im westlichen Wienerwald in der Marktgemeinde Sieghartskirchen zum Sitz seiner „Malerschule“ machte, war er bereits zur Leitfigur der österreichischen Landschaftsmalerei avanciert. Dem locker um den „Meister“ versammelten Kreis gehörten Marie Egner, Olga Wisinger-Florian und Tina Blau sowie Carl Moll und Theodor von Hörmann an. Unter ihnen wurde Plankenberg zum Zentrum des österreichischen Stimmungsimpressionismus.

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