12.10.2017, 10:08 Uhr

Überleben im Bezirk Tulln: Rettet die Smombies!

Selfie vor dem Panzer. Das können Sie machen - empfehlen würden wir es aber nicht. (Foto: Wikipedia, Pixabay)

Die Bezirksblätter suchten die größten Gefahrenquellen für Handy-Junkies im Bezirk.

BEZIRK TULLN. In St. Pölten wurde Niederösterreichs erster Airbag um eine Laterne montiert. Hintergrund – Smartphone-Zombies, sogenannte "Smombies" sollen vor schmerzhaften Kollisionen geschützt werden. Die Aktion des Kuratoriums für Verkehrssicherheit hat einen ernsten Hintergrund: Im Jahr 2016 gab es 1.560 Unfälle mit Fußgängern im Straßenverkehr durch Ablenkung, 16 Personen starben. Wir haben uns im Bezirk umgesehen, wo die größten Smombie-Fallen lauern.

Jojo beim Militär...
Ob Selfie vor rollendem Panzer oder am Steuer eines Black Hawks in Langenlebarn: Nicht zu empfehlen. Da wäre einerseits die Verletzungsgefahr, und außerdem die Möglichkeit, dass das Heer danach das Smartphone konfisziert!

Der beste Freund...
Nicht zu unterschätzen: Beliebte Hundespazierwege. Einmal zu viel aufs Handy geschaut und schon tritt man in ... Braucht doch wirklich keiner.

Eine Stadt voller Brunnen
So stolz Tulln auf seine Brunnen sein kann, so unterschätzt ist die Gefahr für Smartphone-User, die davon ausgeht. Einmal durch die Tullner Innenstadt mit dem Handy vor den Augen, und schon kann es passiert sein. Das Perfide: Nicht nur der Smombie wird nass, das Smartphone kann irreparablen Schaden nehmen.
Verirrt sich ein Smombie in eine Kellergasse am Wagram, bitte, helfen Sie ihm oder ihr! Verwirrte Blicke auf ein Gerät, das keinen Empfang mehr hat, lassen sich durch das eine oder andere Glas Wein vielleicht kurieren. Oder durch einen Ausnüchterungsspaziergang. Ganz ohne Handy.

Wo sich Wege kreuzen...
An jeder Kreuzung können sie auftauchen: Andere Verkehrsteilnehmer. Den Bezirksblättern wurde von einer Beinah-Kollision zwischen einem Smombie und einem Radfahrer an der Kreuzung Bergstraße - Achleiten in Königstetten berichtet. Wo bitte? Ja, genau. Es kann überall passieren. Gerüchte, nach denen die Stadt Tulln prüfen lässt, ob sich diese Gefahr durch Kreisverkehre verringert, konnten (noch) nicht bestätigt werden.



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