30.11.2017, 15:03 Uhr

Diethart auf dem Weg der Besserung

(Foto: meinbezirk.at/Archiv: Öllerer)

30. November 2017:

BEZIRK TULLN / RAMSAU (pa).Der gesundheitliche Zustand von Thomas Diethart hat sich einen Tag nach seinem schweren Trainingssturz ein wenig gebessert. Der Niederösterreicher bleibt aber weiterhin in stationärer Behandlung.
Erste Nachuntersuchungen bei Thomas Diethart, einen Tag nach seinem Sturz auf der Schanze in Ramsau am Dachstein zeigen eine positive Tendenz. „Der Zustand von Thomas Diethart ist weiter stabil und es sind bereits erste Verbesserungen erkennbar,“ erklärt Primar Dr. Christian Kaulfersch von der Klinik Diakonissen Schladming. „Die ersten 24 Stunden nach so einem Unfall sind immer eine kritische Phase, die hat Thomas bereits gut überstanden. Die Nachuntersuchungen inkl. CT und Ultraschall zeigen, dass sowohl Prellungen, als auch Blutungen rückläufig sind. Das Wichtigste ist jetzt, dass Thomas viel Ruhe bekommt, damit er sich optimal erholen kann. Darum wird er auch noch ein paar Tage in stationärer Behandlung bleiben.“ Wie lange der Tourneesieger von 2014/ 15 in der Klinik Diakonissen Schladming bleiben wird, ist noch nicht absehbar.

29. November 2017
Schwerer Trainingssturz von Thomas Diethart

Thomas Diethart kam am Mittwoch, 29. November 2017, im Rahmen einer Trainingseinheit im Ramsau am Dachstein schwer zu Sturz, wie der ÖSV mitteilt. Der Vierschanzentourneesieger der Saison 2013/14 bleibt damit vom Pech verfolgt. Diethart verlor kurz nach dem Absprung die Kontrolle über sein Flugsystem und krachte auf den Vorbau.
Der Sturz passierte im Rahmen des ersten Schnee-Vorbereitungskurses der ÖSV CoC- und FIS – Cup Mannschaften. Diethart war nach dem Sturz kurz ohne Bewusstsein und wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Diakonissenkrankenhaus Schladming eingeliefert. Der Niederösterreicher wird dort auf der Intensivstation überwacht.
Eine erste Untersuchung zeigte eine schwere Gehirnerschütterung mit leichter Einblutung ins Gehirn. Weiters erlitt der 25-jährige eine Lungenquetschung, starke Abschürfungen und eine Rißquetschwunde im Gesicht. Knochenbrüche wurden keine festgestellt. Diethart wird mindestens bis morgen unter intensiver Beobachtung bleiben.

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