25.01.2018, 14:12 Uhr

Großweikersdorf gewinnt Niederösterreichischen Wohnbaupreis 2017

Siegerprojekt Großweikersdorf: Alois Zetsch, Johann Aigner, Raimund Haidl, Karl Wilfing; Martina Mirth, Ernst Hofmeister, Roman Herzog, Peter Jiresch, Günter Tschepl, Alexander Simon, Florian Stütz, Alfred Graf, Suzan Eschenbacher und Wilhelm Gelb  (Foto: Werner Jäger)

Neu errichteter Geschoßwohnbau im Badweg zeichnet sich durch unkonventionelle Architektur aus.

GROSSWEIKERSDORF (red). Bereits zum 8. Mal fand am 15. Jänner die feierliche Verleihung des Niederösterreichischen Wohnbaupreises im NV Forum statt. In Anwesenheit namhafter Vertreter der niederösterreichischen Bauwirtschaft nahm Landesrat Karl Wilfing die zahlreichen Ehrungen vor.
Die Verleihung zeigt einmal mehr das insgesamt hohe Niveau der geförderten Wohnbauprojekte in Niederösterreich. Vier der 42 eingereichten Projekte gingen als Sieger hervor, vier Projekte wurden mit dem Prädikat „Anerkennung“ geehrt und fünf wurden für den bei ArchitektInnen und Wohnbauträgern gleichermaßen begehrten Preis nominiert. Neben architektonischen und ökologischen Aspekten bildete auch dieses Mal wieder das „Leistbare Wohnen“ ein wichtiges Bewertungskriterium.

Großweikersdorfer Projekt überzeugt

Als einer der vier Sieger 2017 geht in der Kategorie Geschoßwohnbau das Projekt im Badweg in Großweikersdorf hervor. Geplant von der Simon und Stütz Architekten ZT GmbH, Wien, wurde es von der Gemeinnützigen Wohn- und Siedlungsgesellschaft Schönere Zukunft Ges.m.b.H. umgesetzt. Es sind 42 Wohneinheiten mit einer Gesamtwohnfläche von 1.819 und 1.268 Quadratmeter entstanden.
Die Jury zeigte sich besonders beeindruckt von der unkonventionellen Architektur der Siedlung sowie den sehr gelungenen Detaillösungen im Innen- und Außenbereich. Das Konzept der Erschließungsräume, mit den fließenden Übergängen vom halböffentlichen in den privaten Bereich, gibt dem Projekt eine besondere Note.
Moderne Qualitätsmerkmale wie eine attraktive und zugleich funktionale Architektur, eine nachhaltige wie auch bedürfnisorientierte Bauweise sowie ökologische Aspekte waren nur einige der Bewertungskriterien der hochkarätigen Fachjury. „Auch heuer zeigten alle eingereichten Projekte ein hohes Niveau, so dass die Bewertungen oftmals eng beieinander lagen“, erklärt Baumeister Alfred Graf, Präsident des NÖ Wohnbaupreises.


"NÖ kann stolz sein"

Der NÖ Wohnbaupreis wurde ins Leben gerufen, um vorbildliche Leistungen von ArchitektInnen, PlanerInnen und gemeinnützigen Wohnbauträgern zu würdigen. Hauptkriterium ist die ausgewogene Verbindung zwischen architektonischer Qualität, energetischen, ökologischen und nutzerfreundlichen Merkmalen ebenso wie leistbarem Wohnen.
„Auf diese ausgezeichneten Projekte kann Niederösterreich mit Recht stolz sein. Sie machen nach außen sichtbar, welch hohen Stellenwert Qualität – sowohl bei der Auswahl der Baumaterialien als auch bei der Gestaltung von Wohnraum – beim niederösterreichischen gemeinnützigen Wohnbau hat. Das wirkt beispielgebend auch auf andere Bauvorhaben und setzt in vielen Bereichen Maßstäbe“, zeigt sich die Jury über die Entwicklung begeistert.

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