Ein Zeichen setzen für die fünf Weltreligionen

Prema-Kirche in Gramastetten
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GRAMASTETTEN (ika). Am Montag, den 18.September wurde unter dem Slogan "Es gibt nur eine Religion, die Religion der Liebe" die private Prema Kirche eröffnet. Dabei waren die fünf Glaubensvertreter des Christentums, des Judentums, des Buddhismus, des Hinduismus und des Islam. Für den Besitzer und Erbauer Josef Walchshofer ist es ein "weltweit historisches Ereignis."

Symbolische Taten

Bei dem erstmaligen Event wurden hinter der Kirche eine Herzlinde angepflanzt. "Damit wird gezeigt, dass nur ein Miteinander geht ", so Walchshofer. Neben diesen Akt wurde ebenfalls im Rahmen der Feierlichkeiten eine gemeinsame Kerze angezündet, sodass das friedliche Zusammensein von den Kirchen der Welt nach draußen getragen werden kann, wie Walchshofer ergänzt.

Konstruktion mit verschiedenen Mitteln

Die Errichtung des Gebetshauses fand mithilfe unterschiedlichster Ressourcen statt. Zum einen wurden die unter Denkmalschutz stehenden Kirchenbänke wiederverwendet. Sie waren ursprünglich in St. Veith anzutreffen. Zum anderen wurde vom Boden aus dem Alten Linzer Rathaus Gebrauch gemacht. Die Umsetzung war somit sehr wirtschaftlich und in etwa zwei Jahren vollendet.

Künstlerische Facetten

Die Kirche zeichnet sich besonders durch die kreative Gestaltung der Fenster aus. Sie symbolisieren die fünf Religionsgemeinschaften, welche auf den essentiellsten menschlichen Werten basieren: Wahrheit, Frieden, Rechtsschaffenheit, Gewaltlosigkeit und Liebe. Die Bleigasfenster wurden von der aus Kiew-stammenden Künstlerin Natalia Petrenko-Litvinova in blau-grün Tönen verziert und mit Motiven versehen.

Nettes Ambiente für Hochzeiten

Darüber hinaus gibt es einen Liebesweg, der Schritt für Schritt Form annehmen soll.  Zurzeit befinden sich nur vereinzelt Steine mit Namen und Sprüche am Boden. Das soll sich aber in Zukunft noch ändern. Die Kirche ist mit voriger Anmeldung frei zugänglich. Paare, die heiraten wollen können sie unentgeltlich nutzen, so WalchShofer. Die Zeichen der Liebe sind also überall zu finden!


Autor:

Isabel Klambauer aus Urfahr-Umgebung

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