Leserbrief von Günther Steinkellner: P&R-Ausbau nur in Zusammenarbeit mit Gemeinden möglich

Der Verkehr in Linz und im Zentralraum ist durch die große Zahl der Pendler geprägt. Ein wichtiger Schritt zur Entlastung der Straße ist daher die langfristige Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs. P&R-Anlagen spielen hier eine bedeutende Rolle als Umstiegsmöglichkeit zwischen den Verkehrsmitteln. Um solche Projekte umzusetzen, bedarf es des Zusammenspiels mehrerer Akteure. Hauptpartner hierbei sind die ÖBB und die Gemeinden, das Land greift in erster Linie fördernd unter die Arme. Wir unterstützen mit 25 Prozent der Errichtungskosten, die ÖBB-Infrastruktur AG trägt 50 Prozent und die verbliebenen 25 Prozent verbleiben bei der Gemeinde, die sich auch um die Instandhaltung zu kümmern hat. Oftmals gibt es auch die Befürchtung, dass die Parkplätze dann von Lenkern aus anderen Gemeinden genutzt werden könnten. Wenn wir die Situation verbessern wollen, ist es wichtig dieses Kirchturmdenken abzulegen. Von einer Verkehrsentlastung profitieren schließlich alle. Bei der P&R-Studie haben wir nutzbare Flächen entlang der Summerauer- und Mühlkreisbahn ausfindig gemacht und die Realisierbarkeit wird abgeklärt. Da die Bahnhöfe und Haltestellen meist bereits im verbauten Gelände liegen, ist es oft schwierig passende Flächen zu erhalten. Ich ersuche daher um Verständnis, dass solche Projekte nicht im Alleingang durch das Land umgesetzt werden können, sondern die Zusammenarbeit insbesondere der Gemeinden wichtig ist. Die Ergebnisse werden in Kürze veröffentlicht.

Günther Steinkellner,
FPÖ-Verkehrslandesrat

Die BezirksRundschau behält sich vor, Leserbriefe gekürzt abzudrucken. Schreiben Sie uns: E-Mail: urfahr.red@bezirksrundschau.com oder per Post an BezirksRundschau Urfahr-Umgebung, Hafenstraße 3, 4020 Linz.

Autor:

Gernot Fohler aus Urfahr-Umgebung

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