30.09.2014, 15:52 Uhr

GEWINNSPIEL: 3x2 Freikarten für Polizeimusikkonzert gewinnen // Interview Dumphart: "Das Wichtigste ist die Fortbildung"

Martin Dumphart dirigiert als Kapellmeister die Bad Leonfeldner Musikkapelle. (Foto: Andrea Dumphart)

Am Samstag, 18., und Sonntag, 19. Oktober, stellen sich die Musikvereine des Bezirkes der Konzertwertung.

FELDKIRCHEN/GALLNEUKIRCHEN (dur). Veranstaltet wird die Konzertwertung heuer vom Musikverein Lacken im Schul- und Kulturzentrum Feldkirchen. Auch Martin Dumphart aus Gallneukirchen ist als Bezirkskapellmeister in die Vorbereitung eingebunden.

Vielseitiger Vollblutmusiker
Seit 15 Jahren übt Dumphart dieses Ehrenamt neben seinem Beruf als Musikschullehrer für Tenorhorn und Posaune, der Kapellmeistertätigkeit in Bad Leonfelden sowie dem Mitwirken in mehreren Ensembles aus. "Ich kann Leuten helfen, etwa beim Suchen von neuer Literatur. An manchen Wochenenden ist schon viel los, aber die Musik macht immer noch Spaß und es ist schön, wenn man sich engagiert und etwas Gutes herauskommt", erklärt er seine Motivation.

Viele Vereine treten an
22 Musikkapellen, darunter drei Vereine aus anderen Bezirken, stellen sich heuer der Wertung von drei Jurymitgliedern. Je nach Vorspieldauer treten die Vereine in Stufen von A bis E an. Der Großteil der Kapellen spielt zehn bis 15 Minuten in der Stufe B. Einige Musikvereine treten in C, Bad Leonfelden sogar in D an. Auch vier Jugendkapellen stellen ihr Können unter Beweis.
Die neun Landeskapellmeis- ter geben für jede Stufe ein Pflichtstück und eine Liste mit Selbstwahlstücken vor. Um die Verbreitung von nationaler Musikliteratur zu fördern, muss eines der gespielten Stücke von einem (ober-) österreichischen Komponisten stammen. Besondere Wünsche bei der Stückauswahl müssen mit der Landesleitung des Blasmusikverbandes rechtzeitig abgesprochen werden.

Neue Bewertung
Heuer wird erstmals nach einem neuen System bewertet. Bisher spielte jede Kapelle ihr Programm und erhielt die Punkte in allen zehn Kategorien inklusive Gesamtwertung und Prädikat. Ab heuer werden die Punkte erst nach dem Spiel von drei Kapellen, wenn möglich aus der derselben Stufe, gesammelt bekannt gegeben. Die Prädikate wie ausgezeichneter oder sehr guter Erfolg fallen weg. Die Kapellmeister erhalten dann in einem Beratungsgespräch mit der Jury ein genaues Feedback. "Das neue System soll einerseits den Jurymitgliedern mehr Vergleichsmöglichkeit und Gelegenheit zur Besprechung untereinander geben. Andererseits fällt der Wettbewerb unter den Kapellen weg und das wichtigste am Ganzen, die Fortbildung tritt in den Vordergrund. Es wäre wünschenswert, wenn sich die Musikvereine auch gegenseitig zuhören. Durch das Feedback der Juroren soll sich das musikalische Niveau heben. Dies steigt durch erhöhte Anforderungen und den Zuwachs an gut ausgebildeten Jungmusikern in den Vereinen ohnehin stetig", erklärt Dumphart.

Polizei musiziert

Am Freitag, 17. Oktober, um 19:30 Uhr gibt die Polizeimusik im Schul- und Kulturzentrum Feldkirchen ein Konzert. Unter www.meinbezirk.at/gewinnspiele gibt es 3 x 2 Freikarten zu gewinnen.

Die Aktion ist bereits beendet!

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