Mobile Leitstelle
Das Rote Kreuz steht am Kirchtag im Dauereinsatz

- Das kompetente Team vom Roten Kreuz vor der mobilen Leitstelle im Villacher Stadtzentrum.
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Seit über 20 Jahren sorgt das Rote Kreuz am Villacher Kirchtag für die medizinische Erstversorgung der Besucher.
VILLACH. Die mobile Leitstelle der Einsatzkräfte befindet sich auch bei der 77. Ausgabe der Großveranstaltung auf dem Gelände der Khevenhüllerschule. Mittendrin statt nur dabei ist Einsatzleiter Robert Esterl (48), der sich über eine ruhige, gesittete erste Kirchtagshälfte freut. "Nach zwei Jahren Pause war es uns wichtig, dass wir für den Fall der Fälle vorbereitet sind. Bisher mussten wir aber zum Glück nur kleinere Schnittverletzungen versorgen, Personen mit Alkoholvergiftungen und Kreislaufproblemen ins Krankenhaus bringen", verrät Esterl, der seit 28 Jahren beim Roten Kreuz arbeitet und bereits auf 14 Villacher Kirchtage zurückblickt.
Am Samstag wird aufgestockt
Begonnen wurde heuer mit einer kleineren Mannschaft, bestehend aus vier Rettungsautos, vier Fußtrupps und einer Notärztin. Esterl: "Am Samstag stocken wir auf. Dann werden fünf Einsatzfahrzeuge und insgesamt 30 Sanitäter ihre Runden drehen. Hauptberufliche, Freiwillige und Zivildiener aus Villach, Feldkirchen, Spittal und Hermagor sorgen für einen sicheren Kirchtag!"

- In der mobilen Leitstelle werden alle Einsätze koordiniert.
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Mobile Leitstelle
Koordiniert werden die Einsätze von der top-modernen mobilen Leitstelle aus. "Die Notrufe kommen über 144 herein, dann disponiert der Call-Taker vor Ort die Einsatzfahrzeuge und Fußtrupps", verrät Esterl. In so gut wie allen Fällen geht es um den schnellsten Weg ins Krankenhaus: "Dass das LKH in Villach mitten im Stadtzentrum liegt, ist ein Glücksfall. Wir könnten die Patienten auch in der Khevenhüllerschule versorgen, wählen aber meist den direkten Weg ins Spital. Und auf dem Weg dahin sind wir bis dato auf sehr kooperative Kirchtagsgäste gestoßen. Danke für's Weg-freimachen!"
Gelungene Zusammenarbeit
Im Laufe der Jahre ist in puncto Sicherheit viel passiert in Villach, bestätigt Bezirksstellenleiterin Christina Summerer vom Roten Kreuz, die mehr als 20 Kirchtage "absolviert" hat: "Die Sicherheit nimmt von Jahr zu Jahr zu, Stadt und Behörden arbeiten perfekt zusammen und lernen gemeinsam von vergangenen Kirchtagen. Auch die Menschen sind zivilisierter geworden. Vor 20 Jahren ging es hier wesentlich gröber zur Sache." Den unbürokratischen Umgang hebt Summerer hervor: "Die Mitglieder der Einsatzorganisationen kennen sich untereinander. Wir tauschen uns regelmäßig aus, sind optimal vernetzt, helfen schnell und unbürokratisch. Ich bin zuversichtlich, dass auch die zweite Kirchtagshälfte friedlich über die Bühne geht. Wir sind bereit für Umzug und Finale!"


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