Villach und Finkenstein
Tourismusverbände wollen sich fusionieren!

Aus Gästesicht eine Einheit: Der Erlebnisraum Faaker See.
  • Aus Gästesicht eine Einheit: Der Erlebnisraum Faaker See.
  • Foto: Region Villach Tourismus GmbH
  • hochgeladen von Alexandra Wrann

Schlankere Strukturen in der Verwaltung, größeres Budget, schnellere Umsetzung von notwendigen Projekten. Tourismusverbände Villach und Finkenstein wollen sich zusammenschließen. 

VILLACH. Das Budget wäre größer, die Projekte so zügiger vorangetrieben werden bei gleichzeitiger Einsparung im Verwaltungsbereich, so die Argumentation einer Fusionierung der Tourismusverbände Finkenstein und Villach.  „Aus Sicht unserer Gäste wird der Faaker See als ein ganzheitlicher Erlebnisraum wahrgenommen. Hier gibt es keine rote Linie, keine Verbands- oder Gemeindegrenze quer durch den See“, betont Gerhard Stroitz, Vorsitzender des Tourismusverbandes Villach.

Großraum Villach-Faaker See

Wander- und Radwege sowie die gesamte Mobilitätsinfrastruktur wie Busverkehr wie zum Beispiel Sommer-, Kirchtags-, Rad- und Harley-Busse, Bahnhof-Shuttle und S-Bahn, die für die touristische Weiterentwicklung so wichtig sind, führen seit vielen Jahren von der Stadt zum See und wieder retour. Der Großraum Villach-Faaker See ist ein gewachsener Raum und eng miteinander vernetzt.

Mehr Geld durch größeres Budget

„Durch die organisatorische Verschmelzung der beiden Organisationseinheiten entsteht ein Budget in der Größenordnung von 1,8 Millionen Euro. Damit stehen uns für die schnellere Weiterentwicklung der touristischen Infrastruktur, aber auch für neue Leuchtturmprojekte wesentlich mehr Mittel zur Verfügung“, unterstreicht Michaela Tiefenbacher, Vorsitzende des Tourismusverbandes Finkenstein am Faaker See.
Als größere Einheit könnten auch verstärkt Fördermittel (zum Beispiel Leader, Berg-, Rad-, See-Förderschiene des Amtes der Kärntner Landesregierung) lukriert und direkt in die Qualitätsverbesserung und Weiterentwicklung investiert werden.

Schlankere Verwaltung

Die Vorteile, so die Verantwortlichen, liegen auf der Hand: Interne Abstimmungswege werden wesentlich kürzer. Bei der Gästeberatung können durch die Mitarbeiterinnen besser und effizienter eingesetzt werden. Kosten im Verwaltungsaufwand könnten verringert werden. „In der heutigen Zeit ist für die erfolgreiche Abwicklung von Projekten Schnelligkeit ein entscheidender Faktor. Es bedarf schlanker Strukturen, die eine Fusion der beiden Tourismusverbände mit sich bringen würde“, sagt Georg Overs, Geschäftsführer der Tourismusregion Villach – Faaker See – Ossiacher See.

Neuwahlen 2019

Die Vorstandsmitglieder beider Tourismusverbände fassten für die geplante Fusion bereits einstimmige Beschlüsse. Nun bringen die Tourismusverbände Villach und Finkenstein den Tagesordnungspunkt „Fusion“ jeweils in die Vollversammlungen im Dezember zur Beschlussfassung durch die Mitglieder ein.

Mehr Effizienz

Insbesondere können auch Genehmigungsverfahren mit Umwelt- und Naturschutzbehörden - wie zum Beispiel für Familien- und Erlebniswanderwege - von nur einer Stelle aus eingereicht und koordiniert werden. Budgetaufteilungen und separate Einreichungen und Förderansuchen fallen weg.

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