Villachs Großer Perchtenlauf ist kleiner als im Vorjahr

Die schaurigen Gruselgesichter sind am 1.12 in Villach zu sehen
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VILLACH. Los geht es heuer mit der Brauchtumsgruppe Techelsberg, die am 1.12. um 18:30 Uhr mit 40 Krampussen, Kinderkrampussen und Perchten über den Villacher Hauptplatz marschiert. Es folgen 33 weitere Gruppen und insgesamt mehr als 650 Krampusse und Perchten. 

Ein schaurig lautes Spektakel. Und doch nicht ganz so laut wie im Vorjahr. Denn da waren es fast 60 Brauchtumsgruppen und 1.000 Maskierte. "Eine Qualitätsentscheidung", informiert das Stadtmarketing. Getreu dem Motto "Klasse statt Masse".

200 Anmeldungen 

Denn am Zustrom liege das gewiss nicht, erklärt der Stadtmarketing GF Gerhard Angerer. Mehr als 200 Anmeldungen hat es gegeben. Man habe sich die "Rosinen" rausgepickt", ergänzt Reinhard Wastl, der das Stadtmarketing in der Organisation der Gruppen unterstützt. 10 Villacher Gruppen sind vertreten, darüber hinaus kommen Perchten aus dem ganzen Land und auch aus Südtirol und Bayern.

Eineinhalb Stunden durch die Altstadt

Der Umzug ist auf eineinhalb Stunden angesetzt. Das reicht, um die erwarteten 20.000 Besucher bei Laune zu halten. "Sonst wird es langatmig", sagt Angerer.
Den Abschluss des Umzugs wird wie bereits in den vergangenen drei Jahren die "Demaskierung" machen, um den Kindern zu zeigen wer hinter den furchterregenden Masken steckt, "das wurde in den vergangenen Jahren sehr gut aufgenommen", so der Stadtmarketing-GF.

Mehr Polizei-Präsenz 

Wie vielerorts in diesem Jahr, wird es auch in Villach mehr Einsatzkräfte vor Ort geben. Rund 30 "Securities" sollen auf 800 Laufmetern für Ordnung sorgen. Außerdem wird es zusätzliche Barrikaden und "ausgebildete Erstinterventionskräfte" geben, informiert Major Stephan Brozek, Stv. Stadtpolizeikommandant Villach. Mittlerweile Standard sind Tretgitter, Alkoholverbot, und das Verbot von offenem Feuer.

Umleitungen Straßenverkehr

Um dem Umzug bestmöglich vorzubereiten, wird es bereits ab 17 Uhr zu Umleitungen im Straßenverkehr kommen. Neben der Stadtdraubrücke, werden auch die Postgasse, die Freihausgasse und die Draulände punktuell gesperrt. 

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Die Krampusse statteten auch Bürgermeister Albel einen Besuch ab

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