Bauernhöfe im Fokus

Bezirksbäuerin Elfriede Schachinger, Bundesbäuerin Andrea Schwarzmann und Organisatorin Landtagsabgeordnete Michaela Langer-Weninger (v.l.).
  • Bezirksbäuerin Elfriede Schachinger, Bundesbäuerin Andrea Schwarzmann und Organisatorin Landtagsabgeordnete Michaela Langer-Weninger (v.l.).
  • Foto: Thomas Großruck
  • hochgeladen von Alfred Jungwirth

MONDSEE. Bereits zum neunten Mal fand der Mondseelandtag der Landwirtschaft statt. Zahlreiche Landwirte aus der Region Mondsee folgten der Einladung der Organisatorin Landtagsabgeordneter Michaela Langer-Weninger und informierten sich über aktuelle Themen. Neben drei­ Betriebsbesichtigungen fand auch ein Informationsgespräch mit Andrea Schwarzmann, Bundesbäuerin und Vizepräsidentin der Landwirtschaftskammer Vorarlberg, und Bezirksbäuerin Landwirtschaftskammerrätin Elfriede Schachinger statt.

Bauernhof als Lebensmittelpunkt

Zentrales Thema des Tages war der Bauernhof in seiner Form als Lebensmittelpunkt. So dienen die Höfe nicht nur den bäuerlichen Familien als Lebensgrundlage, sondern stellen für die ganze Gesellschaft eine enorme Bedeutung dar. Alleine im Mondseeland arbeiten mehr als 500 bäuerliche Familien. Sie erhalten und gestalten die Landschaft und erzeugen hochwertige regionale Lebensmittel. „Jeder einzelne Hof ist von enormer Bedeutung. Die Chance, Grund und Boden besitzen und bewirtschaften zu dürfen, ist ein Geschenk, aber auch eine große Verantwortung. Daher müssen wir den jungen Bäuerinnen und Bauern Mut machen, Veränderungen zuzulassen." Kreativität sei der Türöffner für ein Zusatzeinkommen.

Drei Betriebe vor Ort besichtigt

Drei Beispiele für Kreativität konnten vor Ort besichtigt werden. Die Familie Handl in Tiefgraben betreibt einen Vollerwerbsbetrieb mit 14 Milchkühen und mehr als 160 Ziegen. Die Milch wird zu einer Molkerei geliefert, zusätzlich werden 13 Geschäfte mit Ziegenmilchprodukten beliefert und auch am Mondseer Bauernmarkt ist der Betrieb vertreten. Am Hof der Familie Widlroither hat man sich auf Bio-Weideochsen spezialisiert. Ab Sommer wird das Angebot um die „Schule am Bauernhof“ erweitert.
In Oberwang führen Aloisia und Johann Graspointner einen für die Region typischen Milchviehbetrieb im Nebenerwerb. Aloisia engagiert sich zudem als Ortsbäuerin und Vizebürgermeisterin von Oberwang für ein gutes Miteinander von Bevölkerung und Landwirtschaft.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen