Hemetsberger feiert ersten Sieg im Europacup

LSVOÖ-Herren-Speed-Team – vorne (v.l.): Thomas Mayrpeter, Michael Offenhauser, Gregor Sulzer; hinten (v.l.): Lukas Trinkl, Fritz Offenhauser, Daniel Hemetsberger.
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  • LSVOÖ-Herren-Speed-Team – vorne (v.l.): Thomas Mayrpeter, Michael Offenhauser, Gregor Sulzer; hinten (v.l.): Lukas Trinkl, Fritz Offenhauser, Daniel Hemetsberger.
  • Foto: LSVOÖ
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SAALBACH, NUSSDORF, REGAU. Die Freude über den ersten Sieg im Europacup war nicht nur bei Daniel Hemetsberger (SV Unterach) riesengroß. Alle Wegbegleiter und Teamkollegen freuten sich mit dem sympathischen Speedspezialisten aus Nußdorf am Attersee. Der Kaderathlet des Landesskiverbandes OÖ (LSVOÖ), der diese Saison "nur" den Status „Mittrainierer“ im ÖSV-Team hat, konnte endlich die verdienten Lorbeeren für seine Ausdauer und intensive Arbeit der letzten Jahre einheimsen. "Ich bin überglücklich und kann es noch nicht so ganz fassen. Im Rennen bin ich vier Sekunden schneller gefahren als im letzten Training. Heute war der perfekte Tag für mich. Perfektes Wetter, perfekte Piste, jede Welle geschmeidig erwischt, mehr geht fast nicht“, so der strahlende Sieger nach seinem Triumph im gestrigen Rennen.

Platz neun im zweiten Rennen

Aber auch im Augenblick des Erfolgs bleibt Hemetsberger bescheiden und bedankt sich bei seinen Unterstützern: "Ich bin froh, dass meine Familie und der Landesskiverband so hinter mir stehen und mich dazu bewogen haben, es noch einmal zu probieren.“
In der zweiten Europacup-Abfahrt in Saalbach konnte Hemetsberger am Donnerstag Rang neun verbuchen. „Bis zur ersten Zwischenzeit lag ich vorne. Die Welle beim Ochsenritt hab' ich aber diesmal nicht ganz optimal erwischt und das hat mich Zeit gekostet und auch gleich auf Rang neun verfrachtet. Willst du ganz vorne mitmischen, darfst du dir nicht den geringten Fehler erlauben“, so Hemetsberger.

Offenhauser: Zwölfter nach Sturz am Vortag

Im zweiten Abfahrtslauf hatte auch Michael Offenhauser (ESKA Wels) aus Regau die Nase ganz weit vorne und holte mit Rang zwölf sein bestes Europacup-Resultat. „Ich war in der Abfahrt noch nie so gut und das, obwohl ich am Vortag im Rennen einen ziemlichen Sturz fabriziert habe und ausgeschieden bin. Scheinbar kann man mit Prellungen und Genickschmerzen ganz weit vorne landen“, grinste Offenhauser.
„Beim Europacup in Meribel von 23. bis 27. Jänner werden wir mit Daniel Hemetsberger, Michael Offenhauser, Thomas Mayrpeter und Gregor Sulzer gleich vier Läufer am Start haben. Das ist eine Premiere“, freut sich Fritz Offenhauser, LSVOÖ-Sportdirektor Alpin.

Ploier zweimal auf Rang 14

Andreas Ploier aus Straß im Attergau belegte bei den FIS-Riesentorläufen in Lienz zweimal Platz 14. Im Europacup am vergangenen Wochenende in Kirchberg fiel der ÖSV-C-Kader-Athlet in beiden Rennen aus.

LSVOÖ-Herren-Speed-Team – vorne (v.l.): Thomas Mayrpeter, Michael Offenhauser, Gregor Sulzer; hinten (v.l.): Lukas Trinkl, Fritz Offenhauser, Daniel Hemetsberger.
Daniel Hemetsberger (Mitte) – zum ersten Mal auf dem Siegertreppchen bei einem Europacuprennen.

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