10.01.2018, 16:01 Uhr

Salzkammergut-Klinikum Vöcklabruck: 1.352 Geburten im Vorjahr

Um die Mutter-Kind-Bindung zu fördern, wurde 2017 mit einer integrativen Wochenbettstation gestartet. (Foto: gespag)
VÖCKLABRUCK. 1.352 Babys erblickten 2017 im Salzkammergut-Klinikum Vöcklabruck das Licht der Welt. Es wurden 693 Buben und 659 Mädchen geboren. Der geburtenstärkste Monat war der September mit 126 Geburten. Die Namenshitliste bei den Buben führten David, Tobias und Lukas an. Besonders beliebt bei den Mädchen waren Emma, gefolgt von Lara und Elena.
Das Hebammenteam rund um Leiterin Margit Terwul verzeichnete zudem ein verstärktes Bedürfnis der Eltern nach einer natürlichen, hebammen-orientierten Geburt. „Viele Frauen äußern heute ganz klar den Wunsch nach einer weitestgehend selbstbestimmten Entbindung in einer intimen und vertrauensvollen Umgebung“, so Terwul.

Medizin im Hintergrund

In vier nach Farbenlehre konzipierten Kreißzimmern, einem Wehen-, einem Entspannungs- und einem Aufnahmeuntersuchungszimmer können sich schwangere Frauen in ihrem ganz eigenen Tempo auf das bevorstehende Ereignis der Geburt einlassen. Intensiv betreut werden sie dabei in erster Linie von den 25 Hebammen des Hauses. „Verläuft die Geburt normal und komplikationsfrei, so tritt die Medizin in unserem Haus ganz bewusst in den Hintergrund“, sagt Terwul.

Neue Wochenbettstation

Um die Mutter-Kind-Bindung zu fördern, wurde 2017 mit einer integrativen Wochenbettstation gestartet. „Das übergeordnete Ziel der ganzheitlichen Wochenbettpflege ist es, den Müttern die Verantwortung für die Pflege ihrer gesunden Neugeborenen zu überlassen und ihnen damit mehr Sicherheit für zu Hause zu vermitteln“, erklärt Johannes Berger, Leiter der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe. Um den Müttern die Möglichkeit zu geben, Erfahrungen auszutauschen, steht überdies ein Frühstücksbuffet mit individuellen Essenszeiten zur Verfügung.

Für Notfall gerüstet

„In unserer Schwerpunktabteilung und der angeschlossenen Neonatologie sind wir auf unvorhergesehene Situationen bestens vorbereitet“, sagt Primar Berger. Das gesamte geburtshilfliche Team arbeitet eng und intensiv zusammen. Optimale Handlungsabläufe werden regelmäßig vertieft, geübt und im Bedarfsfall optimiert. „Durch all diese Maßnahmen kann das Risiko für Mutter und Kind gering gehalten werden. Die werdenden Eltern erfahren eine kompetente Betreuung nicht nur bei einer natürlichen Geburt, sondern auch im Notfall.“
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