26.01.2012, 15:24 Uhr

Drei „Heiler auf vier Pfoten“ am Krankenhaus Vöcklabruck

Die Psychologinnen Claudia Gstöttner und Silvia Rudolf, Eukanuba-Verkaufsleiter VET Markus Zebrak und Abteilungsleiterin Diplom-Sozialarbeiterin Valerie Pecher (von links) bei der Spendenübergabe mit den Therapiehunden Emma, Sancho und Amelie. (Foto: Eukanuba)

Eine Halbjahresbedarf an Tierfutter wurde für die Therapiehunde gespendet.

VÖCKLABRUCK. Das Landeskrankenhaus Vöcklabruck setzt bei der Betreuung von Patienten mit psychiatrischen Erkrankun-gen auf den Einsatz von Therapiehunden. Drei Vierbeiner sind auf der Station für Psychiatrie und Psychotherapie seit einigen Jahren mit großem Erfolg im Einsatz. Die Firma Vitaform, Generalimporteur von Eukanuba, unterstützt dieses Projekt mit einem Halbjahresbedarf an Hundefutter: 100 Kilogramm wurden kürzlich für die drei Hunde gespendet. Therapiehunde fördern durch ihr ausgleichendes Wesen das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Kommunikation. Die drei Therapiehunde sind mit großem Erfolg im Einsatz und für Ärzte und Therapeuten zu wichtigen Helfern geworden. Bei den Patienten sind durch die Anwesenheit und das Spielen mit den Hunden eine Motivationssteigerung und eine deutliche Verbesserung der Stimmungslage festzustellen. Weiters kann bei depressiven Menschen eine Antriebssteigerung beobachtet werden und bei schizophrenen Patienten eine Verbesserung der Körperwahrnehmung. Oft helfen die Therapiehunde auch dabei, einen Zugang zu sehr verschlossenen Menschen zu finden und erleichtern es den Patienten, Vertrauen aufzubauen. Ganz generell fördern sie eine angenehme und entspannte Atmosphäre auf der Station. Selbstverständlich wird auch immer darauf geachtet, dass die Tiere ausreichende Erholungsphasen erhalten.
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