08.11.2017, 20:00 Uhr

"Pfiat di, altes Schulhaus!"

Die Seewalchener Volksschüler verabschiedeten sich Ende Oktober vom alten Schulgebäude. (Foto: Marktgemeinde Seewalchen)

Bau der neuen Volksschule Seewalchen startete mit Übersiedelung

SEEWALCHEN. Eine Volksschule im Ausnahmezustand: 240 Schüler, 20 Lehrer, der Schulwart, drei Reinigungsdamen, sechs Hortmitarbeiterinnen, die Schulköchin, 700 Umzugskartons, 150 Tische, 300 Sessel, eine Ausspeisungsküche, tausende Bücher und vieles mehr zogen in fünf Tagen vom alten Gebäude in Seewalchen in die Containerschule.

Nach jahrelangen Planungen wird die alte Volksschule in Seewalchen mit einem Kostenaufwand von rund 6,4 Millionen Euro durch ein neues Gebäude ersetzt. „Und wenn alles nach Plan verläuft, ziehen wir in zwei Jahren in ein neues Schulhaus mit einer Raumplanung nach neuestem pädagogischem Konzept", freut sich Direktorin Romana Tarmann.

Das 1973 in Betrieb genommene Gebäude, das bis zum Ende des Schuljahres 2016/17 auch eine Polytechnische Schule beherbergte, war eigentlich für eine Generalsanierung vorgesehen. Als die Sanierungskosten aber mehr als 80 Prozent der Neubaukosten erreichten, einigten sich Gemeinde und Land auf einen Neubau.

Dieser erfolgt auf Basis eines Projektes der F2 Architekten aus Schwanenstadt, die als Sieger bei einem Architekturwettbewerb hervorgingen. Gebaut wird eine sogenannte „Cluster-Schule“ nach modernem pädagogischen Konzept mit offenen Lernlandschaften. Das Baumanagement wurde in Form eines Generalübernehmer-Modells an die GSG übertragen.
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